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Oper

"Über diese Traviata wird man staunen"

Die nächste Staatsopern-Premiere steht vor der Tür. Am 9. Oktober startet einer der Publikumsrenner der Opernliteratur: Verdis La Traviata. Das allein wäre noch keine besondere Leistung von Direktor Meyer; dass er aber einen weltweit gefragten Publikumsliebling wie Natalie Dessay für die Titelrolle an Land gezogen hat, ist bemerkenswert.

Hommage
Die letzte Neuinszenierung von La Traviata an der Wiener Staatsoper liegt 40 Jahre (!) zurück. Dessay hat die Partie bereits in Santa Fé und – in der Regie von Jean-Francois Sivadier – in Aix-en-Provence gesungen. Und diese Produktion kommt jetzt (mit einigen Veränderungen) auch nach Wien. Was ist neu an Sivadiers Traviata, wollen wir von Natalie Dessay wissen. „Wir spielen Schauspieler, die sich vor der Ouvertüre auf eine Vorstellung von La Traviata vorbereiten. Danach erst beginnt die eigentliche Oper.“ Was ist der Vorteil dieser Sicht? „Das Stück wird einfacher, moderner und handelt von uns selbst. Es gibt keine grotesken Kostüme und wallenden Vorhänge. Alles ist schlicht und könnte eine Hommage an die Tanztheater-Ikone Pina Bausch sein ... Das Publikum wird jedenfalls staunen. Oder – hoffentlich nicht – enttäuscht sein.“

Autor: Christoph Hirschmann
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