Neue Wunder aus Kristall

Erweiterung

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Neue Wunder aus Kristall

Acht Millionen Menschen haben in den letzten zwölf Jahren die Swarovski Kristallwelten in Wattens besucht – „acht Millionen Menschen hatten die Courage, Lebenszeit zu vernichten und Eintritt zu zahlen“, so Geschäftsführer Andreas Braun. Am Donnerstag präsentierte André Heller, verantwortlich für die Inszenierung der Kristallwelten, in einem „vergnüglichen, merkwürdigen Stündchen“ neue Erweiterungen der Schau.

Einer seiner ältesten Mitspieler ist Brian Eno, dessen neuer Raum „ein Meisterstück des großen Komponisten und Künstlers ist“.

Malerei und Musik
55 Million Crystals by Brian Eno, soll, so der Künstler, „ein Ort sein, der sich wie Musik anfühlt.“ Zwischen Malerei und Musik positioniert, erlebt man fließende Veränderungen. Eno fordert vom Betrachter Hingabe, erwartet sich eine Reaktion auf ­diese neue Kumulation seiner Kunst, in der Musik zu Gemälden wird und Gemälde als Musik zu hören sind.

„Narrische Maschinen“, wie es Heller punktgenau formuliert, hat dafür Jim Whiting für sein Mechanical Theatre entwickelt – gesteuert werden sie von „der Lust zur Verwandlung, Leidenschaft und erotischen Fantasien“, wie vor allem die Walking Woman demonstriert.

Auch Susanne Schmögners Raum wurde auf wunderbare Weise verändert. Die Surrealistin lässt eislaufende Monde tanzen und Damen mit Käfern spazieren gehen; Montgolfièren, Blumenengel und kristallfressende Pflanzen locken.

Nicht nur die Wunderkammern wurden erweitert, sondern auch der Shop nahezu verdoppelt. Im Rahmen dieses neuen Flagship-Store-Konzeptes gibt es auch den weltweit ersten „Swarovski Crystallized Cosmos“, in dem jeder Besucher selbst kreativ werden kann.

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