Queen: Das Konzert des Jahres Queen: Das Konzert des Jahres Queen: Das Konzert des Jahres Queen: Das Konzert des Jahres

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© Thomas Zeidler

 

 

 

Queen: Das Konzert des Jahres

We are the Champions - of the World!" Nach einer 146-minütigen grandiosen Rockshow setzten Queen + Paul Rodgers diese Message als logischen Schlußpunkt. Und keiner der 350.000 Fans am Freiheitsplatz in Kharkov wollte dem Widersprechen. Freitag Nacht starten die Musik-Champions ihre The Cosmos Rocks-Tour, die ÖSTERREICH am 1. November auch nach Wien holt, in majestätischer Opulenz: Das größte je in der Ukraine abgehaltene Konzert samt Live-TV-Übertragung (10 Millionen Zuseher) und Aufzeichnung für eine DVD. Unter dem Motto Life Must Go On bestach das Benefiz-Konzert zu Gunsten der Aids-Hilfe als fulminante, 32 Song starke Greatest-Hits Show.

Fremdkörper
Vor einem 20 Meter breiten Video-Screen legte man mit One Vision und Tie Your Mother Down gleich extrem rockig los. Anders als beim ersten Live-Versuch 2005, wo Neo-Sänger Paul Rodgers noch als irritierter Fremdköper wirkte, ist man mittlerweile zur kraftvoll agierenden Power-Truppe zusammen gewachsen. Bei heftig umjubelten Queen-Klassikern wie Another One Bites The Dust (begleitet von bizarrem Wild-West-Video), I Want To Break Free oder A Kind Of Magic versuchte sich Rodgers gar nicht erst als billige Mercuy-Kopie, sondern lieferte imposant eigenständige Blues-Interpretationen.

Meisterleistung
Drosselte man mit Seagull und Love Of My Life - beides am Ende eines 20 Meter Laufstegs mitten in Publikum dargeboten - das Tempo, so setzte man bei einer Country-Version von '39 und einem auf der Mini-Bühne dargebotenen Bass- und Drum-Solo neue Standards in Punkto Show-Konzept: Wurde doch das Schlagzeug erst während der Performance nach und nach vom der simplen Bass-Drum bis zum überdimensionalen Kit komplettiert. Eine musikalische, wie logistische Meisterleistung. "Ich habe schon viel in meinem Leben gesehen, aber so etwas beeindruckendes noch nie," kämpfte Brian May ob des Publikums-Enthusiasmus der 350.000 Fans mit den Tränen, um nach der Anti-Aids-Hymne Say It’s Not True "unserem neuen besten Freund" Paul Rodgers die Führung zu überlassen.

Mercury-Tribute
Mit drei extrem Hardrock-lastigen Free-Klassikern (Wishing Well, Shooting Star, Bad Company) hob man das Queen-Repertoire in neue Dimensionen. Dem obligatem Gitarren-Solo folgte die größte Überraschung: Bei der Live-Premiere der 1989er Rarität Bijou erhob Freddie Mercury die Stimme. Als Videozuspielung - begleitet von May und Ohrenbetäubendem Jubel. Das emotionale Highlight des Abends!

Medienschelte
Obwohl Queen + Paul Rodgers seit Freitag mit The Cosmos Rocks ein bravouröses neues Album am Start haben lieferte man erst nach knapp 100 Minuten den ersten Auszug daraus: Die Medienschelte C-lebrity wurde als überdimensionale TV-Show am Videoscreen präsentiert. Zum Finale gab’s noch mal Freddie Mercury als Video- und Vocal-Zuspielung beim Überhit Bohemian Rhapsody, sowie den obligaten Zugaben-Block mit All Right Now, We Will Rock You und We Are The Champions. Das Rock-Ereignis des Jahres, am 1.11. auch beim ÖSTERREICH-Konzert in Wien.

Setlist

The Show Must Go On

Fat Bottomed Girls

Another One Bites The Dust

Hammer To Fall

I Want It All

I Want To Break Free

A Kind Of Magic

Seagull

Love Of My Life

'39

Under Pressure (Instrumental)

Drum-Solo

I'm In Love With My Car

Say It's Not True

Wishing Well

Shooting Star

Bad Company

Guitar-Solo

Bijou

Last Horizon

Crazy Little Thing Called Love

C-lebrity

Feel Like Making Love

Radio GAGA

Bohemian Rhapsody

Zugaben

Cosmos Rockin'

All Right Now

We Will Rock You

We Are The Champions

God save The Queen

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