1.500 Doller pro Karte kostet der Theatergenuss im Big Apple.
"Romeo und Julia", das bekannteste Teenager-Liebespaar der Theatergeschichte, darf altern: Kevin Kline (64) und Meryl Streep (62) sollen am 18. Juni einen Abend lang beim New Yorker Event "Shakespeare in the Park" als unglücklich Liebende auf der Bühne stehen.
Teure Karten für Gala-Theater
Die Gala-Veranstaltung zum 50. Jubiläum der beliebten Sommerserie des Public Theaters hat allerdings ihren Preis: Tickets für die Shakespeare-Lesung mit Kline und Streep beginnen nach Angaben der Theater-Website bei 1.500 Dollar. Beim Gala-Event soll auch Al Pacino geehrt werden, hieß es.
Fan stehen Stunden für Tickets an
Karten für die Serie, die jedes Jahr mit zwei Stücken im Open Air Delacort Theater im Central Park stattfindet, sind normalerweise kostenlos. New Yorker stehen für die Tickets, die ab dem 5. Juni täglich um 13 Uhr (Ortszeit) vergeben werden, oft die ganze Nacht an. Streep und Kline standen bei "Shakespeare in the Park" schon mehrfach im Central Park auf der Bühne. In diesem Sommer wird das Shakespeare-Stück "Wie es euch gefällt" (5. bis 30. Juni) mit Lily Rabe und Stephen Sondheims "Into the Woods" (23. Juni bis 25. August) mit Amy Adams und Donna Murphy aufgeführt.
Die Kultur-Highlights des Jahres 2012
Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."
© Stephan Wyckoff
Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.
© tirolerfestspiele.at
Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.
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