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Bandprojekt

Sido: "Blockstars könnte besser laufen"

Sido bastelt weiter an seiner Band. 256.000 schauten letzte Woche zu, als der Berliner die Kandidaten für seine Musik-WG auswählte. Heute geht es ans Singen und Texten – mit Sidos Verlobter Doreen als Vocalcoach und einer folgenschweren Entscheidung in der WG.

In ÖSTERREICH spricht der Rapper, ab 29. Dezember auch mit Blutzbrüdaz im Kino, über Show, Quotendruck und Kritiker.

ÖSTERREICH: Sind Sie zufrieden mit dem „Blockstars“-Auftakt?
Sido:
Ich bin sehr, sehr stolz auf das Projekt. Die Quote könnte besser sein. Ich habe mir natürlich einen Kopf gemacht, wo das herrühren kann. Ich hätte ein bisschen was über 20 Prozent Marktanteil (bei den Zuschauern bis 29 Jahre, Anm.) erwartet. Bei Die große Chance hatte Sido 57 Prozent, jetzt kommen wir auf 18. Die Lücke, die da klafft, ist zu groß.

ÖSTERREICH: Woran liegt’s? 

Sido:
Die Konkurrenz mit The Voice of Germany ist stark. Dazu ist im Vorfeld sehr oft das Wort Zynismus gefallen. Das ist schade, denn Blockstars ist eine gute, soziale Sendung, die Leuten aus dem Dreck hilft. Das Gute ist auch getan ohne die Quote, so gesehen ist mir die Quote egal. Aber natürlich würde ich mich freuen, wenn noch mehr Leute das gucken.

ÖSTERREICH: Heute steigt Ihre Verlobte Doreen ein.
Sido:
Ja, sie wird die Sängerinnen coachen. Blockstars ist sozusagen ein Familienbetrieb.

Autor: A. Hofer
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