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Haute Couture: Mode für Millionärinnen

Paris

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Haute Couture: Mode für Millionärinnen

Nach der Männermode für die kommende Wintersaison stellen die großen Modemacher in Paris nun die Haute Couture der Frauen für den Frühling und Sommer vor. Am Montagnachmittag stand das französische Traditionshaus Christian Dior auf dem Programm, am Abend zeigte Giorgio Armani seine neuen Modelle.

Eine Modeschau kostet zwei bis drei Millionen Euro
Die Designer lassen sich diese Höhepunkte des Luxus, nämlich die Haute Couture Schauen einiges kosten. Dabei machen die Couturiers das eigentliche Geschäft nicht mit den Kleidern selbst. Ein Defilee könne zwei bis drei Millionen Euro kosten, das komme durch ein paar Dutzend verkaufte Stücke nicht herein, erklärte ein Manager des französischen Modeverbandes. Einen "beträchtlichen" Teil der Einnahmen machen die Häuser demnach mit Handtaschen, Prêt-à-porter-Mode und Parfüms - und die Modenschauen bescheren den Marken mehr Aufmerksamkeit als jede Werbung.

Couture boomt dank neureicher Kundinnen
Die vor einigen Jahren totgesagte Haute Couture boomt derzeit dank neureicher Kundinnen vor allem aus Schwellenländern. Seit einigen Jahren sei es nicht mehr ausschließlich "die Elite aus Amerika und Nahost", die bei den großen Modehäusern für sich nähen lasse, sagte Chanel-Chef Bruno Pavlovsky der französischen Tageszeitung "Le Figaro". "Jetzt kommen Europäerinnen, Russinnen, Inderinnen, auch einige Chinesinnen."

Alle warten mit Wehmut auf Valentinos letzte Schau
Mit Wehmut erwarten Modefans das letzte Defilee des italienischen Modemachers Valentino am Mittwochabend. Topmodels wie Claudia Schiffer und Eva Herzigova laufen dann noch einmal für den großen Couturier.

Valentino findet:" Die Mode ist verdorben"
"Die Mode, ich wiederhole es, ist verdorben", sagte Valentino Garavani, wie der legendäre Modemacher mit vollem Namen heißt, im Interview mit der italienischen Tageszeitung "La Stampa". Alle machten das Gleiche, bedauerte der 75-Jährige, der seit 45 Jahren im Geschäft ist. "Es fehlt die Herausforderung, die Kreativität, die Fröhlichkeit." Wenn er sich nun aus der Modewelt zurückziehe, werde er gärtnern und sich um seine Rosen kümmern - und vielleicht auch Kostüme für die Oper zeichnen, sagte Valentino.

Carla Bruni ist momentan zu beschäftigt...
Für seine letzte Schau hätte er auch gern das frühere Model Carla Bruni gehabt. Die neue Lebensgefährtin des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy sei derzeit aber "zu beschäftigt". Wir haben die Bilder der wunderschönen, aufwendigen Modelle von Dior und Armani. Klicken sie sich durch!

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