Nach Skandal: Aus für Linzer Kinder-Marathon

Foto schockte Welt

Nach Skandal: Aus für Linzer Kinder-Marathon

Es ging international durch die Medien, ließ die Wogen der Empörung in den sozialen Netzwerken hochgehen: Das Foto von Eltern, die ihren weinenden und schreienden Nachwuchs beim Juniormarathon am vergangenen Samstag auf der Linzer Gugl über die Ziellinie schleppten. Dass Väter und Mütter im falschen Ehrgeiz rabiat und tätlich um Platz eins kämpften, das schockte die Öffentlichkeit. Die Veranstalter zogen am Donnerstag daraus die Konsequenzen: „Es wird diesen Lauf in dieser Form nicht mehr geben“, so der städtische Marathon-Koordinator Wolfgang Lehner.

Während sich Lehner bis zuletzt gegen ein Aus für den Event gewehrt hatte, kündigte Mitveranstalter Ewald Tröbinger schon nach den ersten Protesten den Schlussstrich an: „Solche Vorfälle gab es jedes Jahr und es wurde ständig schlimmer.“

Keine Wettbewerb mehr
Weil bisher ohnehin nur bei den Drei- und Vierjährigen das Mitlaufen der Eltern auf der 42 Meter langen Rennstrecke erlaubt war, werde man nun diesen Bewerb streichen. Einen Juniormarathon solle es dennoch geben – in Richtung „spielerisches Dabeisein, kein Lauf mehr mit Sieger, Zweit- und Drittplatziertem“, so Lehner.

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