Streit um höhere Gaspreise in Tirol

Gas um 22 % teurer

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Streit um höhere Gaspreise in Tirol

Diese Studie sorgte für Wirbel: Die Großhandelspreisindizes für Strom und Gas seien im Zeitraum Juli 2008 bis Juni 2010 um rund ein Fünftel gesunken, die Konsumentenpreise österreichweit im gleichen Zeitraum aber um durchschnittlich 5,5 Prozent bei Strom und 5 Prozent bei Gas gestiegen. Das geht aus der brandneuen Studie der Österreichischen Energieagentur (AEA) hervor, die die Arbeiterkammer in Auftrag gegeben hat – ÖSTERREICH berichtete.

Anstieg
Den höchsten Zuwachs beim Gaspreis hat dabei die TIGAS in Tirol mit 22 Prozent Steigerung verbucht. Ein Tiroler Gas-Haushalt habe im Juni 2010 für den angenommenen Durchschnittsverbrauch von 15.000 Kilowattstunden um 90 Euro mehr gezahlt als im Juni 2008, so die Studie.

Dagegen wehrt sich jetzt die TIGAS mit aller Vehemenz. Das Energieunternehmen habe seine Preise seit über fünf Jahren stabil gehalten. Abgesehen von einer befristeten Erhöhung im ersten Quartal bewegten sich die Gesamtpreise der TIGAS für Erdgas auf dem Preisniveau von Oktober 2005.

Gleiches Niveau
Den stagnierenden Preis erklärt die TIGAS so: Tatsächlich seien zwar die Arbeitspreise für Erdgas unter Einrechnung der allen Kunden gewährten Rabatte im genannten Zeitraum um 5,46 Prozent gestiegen, die Netzkosten seien im Gegenzug aber um 6,5 Prozent gesunken.

Daraus ergebe sich eine Senkung der Gesamtkosten von 0,52 Prozent. Umgerechnet entspreche dies einer Ersparnis von rund fünf Euro.

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