Temperatur-Sturz

Temperatur-Sturz

Über 1.000 Blitze in Niederösterreich und Wien

Mit zahlreichen Blitzen und Starkregen entlud sich ein kräftiges Gewitter in den Dienstag-Abendstunden über Niederösterreich und Wien. Auch Hagel wurde aus mehreren Bezirken Niederösterreichs und Wien gemeldet. Die Wiener Feuerwehr musste über 40 Mal ausrücken. Zahlreiche Keller wurden überflutet, Garagen mussten ausgepumpt werden. In der Donaustadt drückte es das Wasser aus den Kanaldeckeln. Größere Schäden richtete das Blitz-Unwetter in Wien aber nicht an, so Feuerwehr-Offizier Gerald Schimpf.

Erstliga-Spiel abgebrochen
Wegen des Wolkenbruchs wurde das Erstliga-Spiel zwischen Vienna und Horn auf der Hohen Warte in Wien-Döbling in der 32. Spielminute beim Stand von 1:1 abgebrochen - der Platz war nicht mehr bespielbar. Die Partie wird am Mittwoch nachgetragen.

810 Blitze allein in Niederösterreich
In Niederösterreich sind am Dienstagabend 810 Blitze gezählt worden. Einige dieser Blitze führten zu Einschlägen und Bränden. Zahlreiche Feuerwehrleute mussten ausrücken, um Brände in Folge von Blitzeinschlägen zu löschen.

In Brunn am Gebirge, Bezirk Mödling, schlug während eines schweren Unwetters ein Blitz in ein Einfamilienhaus und löste einen Dachstuhl-Brand aus. Die Freiwillige Feuerwehr stand mit 32 Mann im Einsatz und konnte nach einer Stunde Brand aus geben.

dachstuhlbrand_bfkmoedling.jpg © Martin Hofbauer/Pressestelle BFK Mödling

Das Regenradar zeigt die Niederschlagsmengen:

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Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte

Die Unwetter zogen im Verlauf des Abends Richtung Osten weiter. Die Unwetterwarnung der ZAMG galt bis 22.30 Uhr, in den Bezirken Horn und Hollabrunn bis nach Mitternacht.

Bereits am Montag hatten Hagelunwetter in der Steiermark, dem Burgenland und in Salzburg  schwere Schäden angerichtet. Am schwersten traf es die Steiermark und dort vor allem die Bezirke Graz-Umgebung, Weiz und Fürstenfeld. Doch auch in Salzburg und dem Burgenland beschädigten Hagelschloßen ganze Landstriche.

prognose_wetter.jpg © AP

So geht es mit dem Wetter weiter - Mittwoch
Der unbeständige Wettercharakter setzt sich fort. Insgesamt überwiegen die Wolken, Regenhäufigkeit und -intensität nehmen noch zu. Längere sonnige Einschübe sind am ehesten im Südosten und ganz im Osten möglich. West- bis Nordwestwind kommt auf, diesmal kann der Wind vor allem in der Westhälfte merklich auffrischen. Frühtemperaturen 6 bis 12, Tageshöchsttemperaturen 13 bis 19 Grad.

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So kühl wird es am Donnerstag

Donnerstag
Im Nordosten, Osten und Südosten zeigt sich der Himmel eher aufgelockert bewölkt, auch längere sonnige Einschübe sind möglich und es gibt nur einzelne Regenschauer. Sonst ist es meist dicht bewölkt, immer häufiger regnet es. In Kärnten und Osttirol besteht auch Gewitterneigung. Im Westen sinkt die Schneefallgrenze allmählich gegen 1000m Seehöhe. Teils lebhafter West- bis Nordwestwind. Frühtemperaturen 6 bis 11, Tageshöchsttemperaturen von Nordwest nach Südost 11 bis 20 Grad.

Freitag
Der Freitag wird trüb und regnerisch. Vor allem im Süden kann der Regen ziemliche hefitg ausfallen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 1500 Meter. Im Westen kann es sogar bis in die Täler schneien.

Wochenende
Kein Ausflugswetter! Auch das Wochenende wird verregnet. Die Temperaturen steigen auf maximal 16 Grad.

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