Kärnten lockt FC Barcelona

Klagenfurt

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Kärnten lockt FC Barcelona

LH Gerhard Dörfler versuchte sich diesmal als Fußball-Scout. Am vergangenen Wochenende war er auf Blitzbesuch in Barcelona. Seine Mission: Den Starklub FC Barcelona für ein Trainingscamp in Kärnten zu gewinnen. Dafür traf er auf den Präsidenten des katalanischen Fußballklubs Joan Laporta und auf Marketingdirektor Lander Unzueta.

„Das war nicht nur ein Kaffeetratsch“, wie Dörfler gestern gegenüber ÖSTERREICH betonte. Eine Stunde lang wurde konkret über ein Trainingscamp in Kärnten fürs nächste Jahr gesprochen. Eingefädelt wurde das Treffen vom Kärntner Arno Trabesinger, Geschäftsführer für Spanien von der österreichischen Top-Sportagentur Weirather-Wenzel & Partner.

Fix ist jetzt, dass eine fünfköpfige Delegation in diesem Sommer nach Kärnten kommen wird, um sich die Details anzuschauen. Ein genauer Termin ist noch nicht vereinbart. „Es sollte zum Beachvolleyball oder Iron Man sein“, verrät Dörfler. Um den Spaniern klar zu machen, wie Sport-Mega-Events in Kärnten aussehen können.

Umgekehrt hat Dörfler sich schon ein Bild in Barcelona gemacht. Das Spiel von FC Barcelona gegen Villarreal endete torreich mit einem 3:3-Unentschieden. Gegen wen die spanischen Fußballgötter auf Kärntner Boden spielen könnten, ist noch nicht entschieden. Entweder wird’s ein anderer internationaler Verein, der ebenso zeitgleich auf Training in Kärnten ist, oder SK Austria Kärnten selbst.

Velden oder Kleinkirchheim
Bei der Location fürs Trainingscamp denkt Dörfler entweder an Velden, mit Unterbringung im Schlosshotel, oder an Bad Kleinkirchheim. Beide bewährten sich schon während der EURO im Vorjahr. Wann immer das Trainingscamp nächstes Jahr stattfindet, die Tickets für das Top-Fußballspiel sollten noch heuer zu kaufen sein, so der Landeshauptmann.

Barcelona bot Dörfler aber nicht nur rundes Leder, sondern auch lauten Gummi. Und so rührte er auch gleich im Hintergrund des Formel-1-Rennens die Werbetrommel für Kärnten. Wenn auch ohne Ergebnis. „Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ist ohnehin schon Sponsor beim Beachvolleyball“, begnügt sich Dörfler vorerst.

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