Was geschah wirklich auf dem Todes-Boot?

Wörthersee-Drama:

Was geschah wirklich auf dem Todes-Boot?

Eine Bootsfahrt auf dem Wörthersee nahe Reifnitz endete am 2. Juni in einer Tragödie. Ein angesehener Baumeister aus Niederösterreich stürzte nach einer rasanten Rechtskurve ins Wasser, wurde anschließend durch die Schiffsschraube getötet.

Gesteuert hatte das Boot vom Typ Malibu Response ein Medienmanager – zugleich einer der besten Freunde des Opfers. Jetzt gibt es das Endgutachten zum tödlichen Unfall, wie das Magazin News berichtete. Der Inhalt steht im Gegensatz zur Schilderung der Tragödie durch den Bootsführer. Laut Expertise fuhr der Lenker mit etwa 60 km/h in die Kurve, als der Baumeister ins Wasser stürzte. Schließlich habe das Boot im Rückwärtsgang mit dem Propeller das Opfer enthauptet.

Der Medienmanager freilich behauptet, in diesem Augenblick nicht gefahren zu sein, weil er selber ins Wasser gestürzt sei. Laut Verteidiger würden dies Zeugen belegen: „Ein nachträgliches Überfahren des Opfers durch meinen Mandanten ist auszuschließen“, sagt der Anwalt. Laut Gutachter könne man aber aus dem Schalensitz nicht aus dem Boot fallen. Ob und wann die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung Anklage erheben wird, ist noch offen.

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