Beamte sollen Testamente gefälscht haben

Betrug

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Beamte sollen Testamente gefälscht haben

Zwei Bedienstete des Bezirksgerichts Dornbirn sollen gemeinsam mit einer außenstehenden Person seit Jahren Testamente und Verträge gefälscht haben, um andere Personen zu begünstigen. Die drei Verdächtigen sind verhaftet und einvernommen worden.

Die beiden Gerichtsbediensteten sollen über einen längeren Zeitraum hinweg in Verlassenschaftsverfahren Manipulationen durchgeführt haben. So sollen ein Verdächtiger sowie weitere Personen in die Nachlässe aufgenommen worden sein. Es gehe dabei um "schwere Betrügereien" und "größere Betrugssummen", erklärte der Staatsanwalt.

Zehn Fälle
Die Taten - die Staatsanwaltschaft spricht von zehn Fällen - liegen angeblich bereits Jahre zurück, die Verdachtsmomente gegen die drei Personen hätten sich vor einiger Zeit ergeben. Sollte sich der Verdacht erhärten bzw. später eine Verurteilung erfolgen, stelle sich für das Oberlandesgericht als Dienstbehörde natürlich die Frage, was mit den Dienstverhältnissen der beiden Bediensteten zu geschehen habe.

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch stellte am Freitag einen Antrag auf Untersuchungshaft für die drei Verdächtigen. Eine Entscheidung des Gerichts lag am Freitagmittag noch nicht vor.

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