Acht Jahre Zwangsarbeit für US-Bürger

Nordkorea

Acht Jahre Zwangsarbeit für US-Bürger

Die Justizbehörden in Nordkorea haben einen 30-jährigen US-Bürger wegen illegaler Einreise zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Der Angeklagte Aijalon Mahli Gomes aus Boston habe sich "in allen Punkten schuldig bekannt", berichtete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Ihm wurden "feindselige Aktivitäten" zur Last gelegt. Gomes hatte in Südkorea als Englischlehrer gearbeitet. Den nordkoreanischen Angaben zufolge überquerte er am 25. Jänner von China aus die Grenze nach Nordkorea.

Clinton rettete Journalistinnen
Das US-Außenministerium hatte Mitte März mitgeteilt, dass Nordkorea einem schwedischen Diplomaten gestattet habe, den Festgenommenen zu besuchen. Die schwedische Botschaft in Pjöngjang nimmt die diplomatischen Interessen der USA in Nordkorea wahr.

Anfang Februar hatte Nordkorea einen sechs Wochen zuvor wegen illegalen Grenzübertritts festgenommenen christlichen US-Aktivisten auf freien Fuß gesetzt und über Peking zurück in seine Heimat reisen lassen. Zur Begründung hieß es, der 28-Jährige habe seinen illegalen Grenzübertritt "aufrichtig bereut". Im März 2009 waren in Nordkorea zwei US-Journalistinnen wegen illegalen Grenzübertritts festgenommen und zu zwölf Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die beiden Frauen waren im August auf Vermittlung des früheren US-Präsidenten Bill Clinton freigekommen.

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