Anschlag in Aleppo: Mindestens zehn Tote

Autobombe

Anschlag in Aleppo: Mindestens zehn Tote

Bei einem Selbstmordattentat mit einer Autobombe sind in der umkämpften syrischen Großstadt Aleppo mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Bombe sei an einer Brücke explodiert, die vom Regime kontrolliert werde und dessen Viertel mit Rebellengebieten verbinde, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwochabend. Dutzende Menschen seien verletzt worden.

Auch Rebellenkreise berichteten über den Angriff. Verantwortlich sei die Al-Kaida-nahe Miliz Fatah-al-Sham-Front (Früher: Al-Nusra). Diese kämpft in Aleppo an der Seite moderaterer Gruppen. In dem Gebiet gebe es heftige Kämpfe, hieß es weiter. Die in Großbritannien ansässige "Beobachtungsstelle" stützt sich auf ein Netz von Informanten im Kriegsgebiet, ihre Angaben sind jedoch von unabhängiger Seite kaum überprüfbar.

Seit dem Beginn einer Offensive im November haben die syrischen Regierungstruppen den größten Teil der Rebellengebiete zurückerobert. Die neuen Kämpfe waren am Morgen ausgebrochen, nachdem ein Abkommen über den Abzug von Kämpfern und Zivilisten aus den noch von der Opposition kontrollierten Vierteln gescheitert war.
 

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