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Dänen ziehen EU-Wahl-Spot zurück

Blowjobs & Prügel

Dänen ziehen EU-Wahl-Spot zurück

Dieses Video lässt kein Fettnäpfchen aus: Geköpfte Hipser, einen Superstar, der sich von einem Harem "verwöhnen" lässt, Kampfdelfine und EU-Ninja-Sterne, um nur einige zu nennen. Hinter dem Cartoon steckt ein durchaus ernstes Anliegen des dänischen Parlaments. Der Streifen soll für die EU-Wahl mobil machen. Nach massiven Protesten musste das dänische Parlament am Dienstag den Spot schließlich zurückziehen.

Der Film sei brutal und frauenfeindlich, so die Kritik. Die Hauptperson in dem 90 Sekunden langen Clip ist eine Figur namens "Voteman", die erst Gruppensex mit fünf Frauen hat und dann Bürger in die Wahllokale prügelt.

Video zum Thema "Blowjobs" als Werbung zum Wählen

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Damit wollte das Parlament vor allem junge Menschen motivieren, zur Wahl zu gehen. Das Video, das am Montag auf der YouTube-Seite des Parlaments veröffentlicht wurde, löste einen Sturm der Entrüstung aus. Anders Samuelsen von den Liberalen sagte der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau: "Ich kann nicht glauben, dass Gewalt gegen Frauen, Pornografie, abgerissene Köpfe und was weiß ich wie viele Prügel ein Argument für die Menschen sein soll, ihre Stimme abzugeben."

Parlamentssprecher Mogens Lykketoft bezeichnete das Video als harmlos. Dennoch entschied sich das Parlament am Dienstag, den Film zurückzuziehen. "Ich gebe zu, dass das Parlament in Zukunft mehr darauf achten sollte, was es in Auftrag gibt", sagte Lykketoft gegenüber Ritzau.

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