Italien zittert vor Vesuv-Ausbruch

Panik in Neapel

 

Italien zittert vor Vesuv-Ausbruch

Der Vulkanausbruch am isländischen Eyjafjalla-Gletscher legte Europa die letzten Wochen lahm. Nun hat sich die Lage beruhigt. Doch der nächste Vulkan könnte demnächst Lava spucken. Der Ausbruch des Vesuv in Italien ist längst überfällig - eine Katastrophe riesigen Ausmaßes wäre die Folge.

In der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" warnt der Leiter des Katastrophenschutzes, Guido Bertolaso, vor den Folgen eines Ausbruchs des Vulkans bei Neapel. "Der Vesuv ist das größte Problem, das wir haben", so Bertolaso. 2,5 Millionen Menschen wären gefährdet.

Sicherheitsvorkehrungen zu gering
Der letzte Ausbruch 1944 tötete 26 Menschen und machte 12.000 Menschen obdachlos. Durch die höhere Bevölkerungsdichte wären heutzutage mehr Tote zu befürchten als noch vor 66 Jahren. Und der Schutz vor der Lava ist laut Bertolaso nur unzureichend. Die "rote Zone" bezeichnet das Gebiet, dass bei einem Ausbruch unmittelbar gefährdet wäre.

Derzeit werden 600.000 Menschen diesem Bereich zugeordnet. Bertolaso hält diese Zahlen für zu gering und fordert die Ausweitung der "roten Zone". Außerdem kritisiert er, dass die Regierung die Bewohner zum Wegzug aus der gefährdeten Region bewegen wolle. 30.000 Euro wurden für einen Umzug geboten. Derartige Maßnahmen würden nicht den gewünschten Effekt erzielen, so Bertolaso.

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