Japan kämpft gegen U-Bahn-Grapscherei

Ernstes Problem

Japan kämpft gegen U-Bahn-Grapscherei

Japans Polizei will verstärkt Grapschereien in Zügen bekämpfen. Hierzu startete sie in der Hauptstadt Tokio am Donnerstag eine neue Aufklärungskampagne, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press meldete. Am Zentralbahnhof Shinjuku mit seinen täglich Millionen von Fahrgästen richteten die Beamten zudem ein Beratungszentrum für weibliche Opfer ein. In Japans chronisch überfüllten U-Bahnen können Frauen leicht zum Ziel von Grapschereien werden. "Chikan" ist ein so ernstes Problem in Japan, dass es Bahnabteile eigens für Frauen gibt.

Grapsch-Videos sind der Renner
Lange Zeit hatte die Polizei das "chikan"-Problem vernachlässigt. Sex-Videos mit U-Bahn-Grapschereien gehören in vielen Videotheken in Japan zum Standardangebot. Das Problem ist derart ernst, dass inzwischen hart dagegen vorgegangen wird. Es sind allerdings nicht immer nur Frauen die Opfer, auch für Männer kann Bahnfahren in Japan zum Alptraum werden.

Wiederholt kam es schon vor, dass Männer zu Unrecht sexueller Belästigungen beschuldigt wurden. Um bloß nicht verdächtigt zu werden, behalten manche männlichen Fahrgäste ihre Arme in den überfüllten Bahnen ständig oben.

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