Video zum Thema Tödlicher Bombenanschlag auf Polizeibus
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Explosion nahe Bushaltestelle

Mehrere Tote: Bombenanschlag auf Polizeibus in Istanbul

Bei einem Autobombenanschlag in der Altstadt der türkischen Metropole Istanbul sind am Dienstag mindestens elf Menschen getötet worden. Bei den Opfern handle es sich um sieben Polizisten und vier Zivilisten, sagte der Istanbuler Gouverneur Vasip Sahin am Anschlagsort. 36 Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer. Ziel des Anschlags sei ein Bus der Polizei gewesen.

Diashow Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

Bombenanschlag in Istanbul

1 / 10


Noch keine Täter ausgeforscht
Noch ist unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Zu der Attacke am zweiten Tag des Fastenmonats Ramadan bekannte sich zunächst niemand.

Nach Informationen von CNN Türk wurde die in einem parkenden Auto installierte Bombe per Fernsteuerung gezündet, als ein Polizeibus vorbeifuhr. Der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge waren nach der Detonation Schüsse in der Gegend zu hören. Ein Augenzeuge sprach gegenüber Reuters von zwei Polizeiwagen, die von der Explosion getroffen wurden.

Immer wieder Anschläge
Auf Fernsehbildern war ein von der Explosion zerstörter Polizeibus zu sehen. Auch die umliegenden Gebäude wurden schwerbeschädigt. Die Polizei bereitete sich am Dienstag darauf vor, am Ort der Explosion ein verdächtiges Paket kontrolliert zu sprengen.

Der Ort liegt weniger als einen Kilometer Luftlinie vom Großen Basar und etwa eineinhalb Kilometer von der weltberühmten Blauen Moschee entfernt. Vor der Blauen Moschee hatte im Jänner ein Selbstmordattentäter zwölf Touristen mit in den Tod gerissen. Für diesen und einen weiteren Anschlag im März in Istanbul machte die Regierung die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verantwortlich.

Sicherheitskräfte werden allerdings regelmäßig zum Ziel von Anschlägen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK oder einer ihrer Splittergruppen, der TAK. Auch die linksterroristische DHKP-C verübt immer wieder Anschläge.

Istanbuler Gericht verhängt nach Anschlag Nachrichtensperre
Ein Gericht in Istanbul hat eine eingeschränkte Nachrichtensperre über den Autobombenanschlag in der türkischen Metropole erlassen. Grund sei unter anderem der Schutz der "nationalen Sicherheit" und der "öffentlichen Ordnung", teilte die Rundfunkbehörde RTÜK am Dienstag mit. Die Anordnung betrifft nicht offizielle Verlautbarungen.

Nachrichtensperren sind nach schweren Anschlägen in der Türkei nicht unüblich.



Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen