Merkels Flüchtlingspolitik sei

Trump holt zum Rundumschlag aus

Merkels Flüchtlingspolitik sei "irrsinnig"

Die Flüchtlingskrise zieht weite Kreise. Nicht nur in Europa ist sie wahlkampfleitend, sondern mittlerweile auch in den USA. Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich jetzt ausgerechnet die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeknöpft.

Der US-Milliardär hat die Flüchtlingspolitik von Merkel (CDU) als "irrsinnig" bezeichnet. "In Deutschland wird es Aufstände geben", sagte Trump in der am Sonntag ausgestrahlten Sendung "Face the Nation" des Senders CBS voraus.

Er habe Merkel immer für eine große politische Führungsfigur gehalten. Was sie aber nun gemacht habe, sei "irrsinnig", sagte Trump. Seine Kommentare richteten sich gegen die mehrfach von Merkel gemachte Aussage, Deutschland könne mit der großen Anzahl von Flüchtlingen fertig werden.

"Trojanisches Pferd"
Trump vertritt im US-Wahlkampf die Ansicht, die Aufnahme von Flüchtlingen solle begrenzt werden. Er bezeichnete die eintreffenden Flüchtlinge als ein "trojanisches Pferd" und warnte, es könne sich um Kämpfer der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) handeln. Für die Flüchtlinge aus Syrien will Trump eine Flugverbotszone in Nordsyrien einrichten, damit sie "dahin zurückgehen, wo sie herkommen".

Dass Trump dafür bekannt ist, kein Blatt vor dem Mund zu nehmen, konnte man in seinem Walhkampf bereits einige Male bestaunen. So erregte er unter anderem mit der Aussage einen Zaun entlang der amerikanisch-mexikanischen Grenze bauen zu wollen, für Aufsehen.

Was Angela Merkel von den Aussagen Trumps hält, bleibt bislang offen. Jedoch dürfte diese im Moment wohl andere Sorgen haben.

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