Aufstieg fast fix

1:0 - Marokko rettet Sieg gegen Schottland

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Marokko hat mit einem 1:0-Sieg gegen Schottland einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase gemacht. Der Afrika-Cup-Sieger ging nach 2 Minuten bereits in Führung und konnten den Sieg über die Zeit retten.
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Marokko hat im zweiten Anlauf bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada den ersten Sieg geholt. Die Nordafrikaner setzten sich am Freitag in Boston gegen Schottland mit 1:0 durch und zogen auch in der Tabelle der Gruppe C mit nun vier Punkten am einen Zähler dahinter liegenden europäischen Gegner vorbei. Spielentscheidend war das schnellste Tor im laufenden Turnier. Ismael Saibari traf für den 2022-Halbfinalisten vor 64.146 Fans schon nach etwas mehr als einer Minute.

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Die Marokkaner präsentierten sich personell unverändert gegenüber dem 1:1 gegen Brasilien, was aufgrund des Blitzstarts keine falsche Entscheidung gewesen sein kann. Brahim Diaz bediente Saibari mit einem Zuspiel über die Abwehr und der Offensivspieler vollendete aus etwas spitzem Winkel wuchtig ins lange Eck.

Es war der Auftakt einer dominanten Vorstellung vor der Pause. Kapitän Achraf Hakimi (18.), Neil El Aynaoui (30.) und Bilal El Khannouss (36.) konnten aufgrund mangelnder Effizienz nicht nachlegen. Die im Vergleich zum 1:0 gegen Haiti an drei Positionen veränderten Schotten hingegen wurden nur einmal gefährlich. John McGinn traf eine scharfe Robertson-Flanke aus schwierigem Winkel nicht richtig (45.+1).

Applaus für verstorbenen Fan

Gleich nach Wiederbeginn lag das 2:0 in der Luft. Zuerst wurde ein Saibari-Abschluss an die Latte abgelenkt (50.), dann scheiterte El Khannouss mit einem Kopfball am schottischen Tormann Angus Gunn (52.). Sonst begnügten sich die Marokkaner mit dem Verwalten des Vorsprungs, auch deshalb waren die Schotten deutlich besser im Spiel.

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Ryan Christie verfehlte das Tor (64.), Scott McTominay ließ das Außennetz zappeln (85.). Minuten zuvor hatten die Anhänger auf den Rängen in Gedenken an den langjährigen schottischen Fan Donny Strathie eine Minute lang geklatscht. Der war wenige Tage zuvor im Alter von 76 Jahren in Boston verstorben.

Die Hoffnung der "Tartan Army" auf den Ausgleich erfüllte sich nicht mehr, eher dran an einem Torerfolg waren die Marokkaner. Ayoube Amaimouni zielte bei der letzten Chance knapp am Tor vorbei (95.).