Trend-Limo

Klingt wild, sorgt für Hype: Alle trinken jetzt Cola mit Schlagobers

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Dirty Soda ist das neue It-Getränk aus den USA: Limonade wird dabei mit Sirup, Schlagobers oder Milch gemixt. Die Trend-Limo geht auf TikTok derzeit durch die Decke.

Milkshakes, Superfood-Smoothies und bunte To-go-Drinks sind längst fixer Bestandteil der Gastro-Szene. Auch in Wien sprießen Lokale, die cremige Shakes, fruchtige Smoothies und Getränke mit Zutaten wie Spirulina, Matcha oder Kefir anbieten, gefühlt an jeder Ecke aus dem Boden.

Doch aus den USA kommt nun ein Getränk, dem man das Etikett "gesund" wohl eher nicht aufkleben würde: Dirty Soda. Dabei wird kohlensäurehaltige Limonade mit Sirup, Schlagobers, Milch, Kaffeeobers oder pflanzlichen Milchalternativen gemischt. Dazu kommen Eiswürfel und, je nach Geschmack, Obst, Streusel, Schokochips oder andere Toppings. Das Ergebnis ist irgendwo zwischen Softdrink, Dessert und Milkshake angesiedelt – süß, cremig, bunt und extrem fotogen.

Was ist Dirty Soda?

Die Basis ist denkbar einfach: Man nimmt eine Limonade wie Cola, Sprite, Fanta oder Dr. Pepper, gibt Eiswürfel dazu und verfeinert das Ganze mit Sirup und einer cremigen Komponente. In den USA wird dafür gerne Coffee Creamer verwendet, also eine Art Kaffeeobers. Bei uns funktionieren Milch, Schlagobers, Kokosmilch, Hafermilch oder Vanillemilch genauso gut.

Der Drink kann je nach Mischung zur süßen Kalorienbombe werden oder überraschend frisch schmecken. Wer es leichter mag, setzt auf Light-Limonade, Früchte statt Sirup und eine pflanzliche Milchalternative. Wer es deftig liebt, greift zu Schlagobers, Schokosauce und reichlich Toppings.

Der Ursprung liegt in Utah

Seinen Ursprung hat Dirty Soda in den mormonisch geprägten US-Bundesstaaten. Viele Mormonen verzichten aus religiösen Gründen auf Alkohol, Kaffee und Tee. Dirty Soda entwickelte sich deshalb als alkoholfreie Alternative. Statt sich zum Kaffee oder Cocktail zu treffen, holt man sich eine kreative Limo-Mischung.

Als einer der Pioniere gilt die 2010 in Utah gegründete Limonadenkette Swig. Richtig groß wurde der Hype aber durch Social Media und die Reality-Show "The Secret Lives of Mormon Wives", in der die bunten Getränke immer wieder zu sehen waren. Von dort aus schaffte es Dirty Soda auf TikTok, in die Feeds von Food-Influencern und schließlich auch in die Menüs großer Fast-Food-Ketten.

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Der Erfolg des Drinks ist schnell erklärt: Dirty Soda sieht auf Fotos und Videos einfach gut aus. Pastellige Farbverläufe, cremige Schlieren, Eiswürfel im XL-Becher und Toppings sorgen für genau jene Optik, die auf TikTok und Instagram funktioniert.

Dazu kommt: Jeder kann den Drink nachmachen. Es braucht keine Bar-Ausrüstung, keine komplizierten Zutaten und keine genaue Rezeptur. Erlaubt ist, was schmeckt. Cola mit Kirschsirup und Schlagobers? Sprite mit Limette, Kokosmilch und Ananas? Fanta mit Vanillemilch und Beerenpüree? Alles möglich.

So einfach macht man Dirty Soda zu Hause

Zutaten für 1 Glas

  • 250 ml ml Limonade nach Wahl
  • Eiswürfel
  • 1-2 EL Sirup (zum Beispiel Vanille, Kirsche, Kokos, Himbeere, Ananas)
  • 2-4 EL Milch (zum Beispiel Kaffeeobers, Schlagobers, pflanzliche Milchalternative)
  • optional Obst, Fruchtpüree, Streusel, Schokochips oder Limettensaft
Schwierigkeit: 1/3
Preis: 1/3
Zeit: 3 Min.
Personen: 1

Zubereitung:

  1. Ein großes Glas mit Eiswürfeln füllen.
  2. Die Limonade darüber gießen und den Sirup hinzufügen.
  3. Anschließend Milch, Kaffeeobers, Kokosmilch oder Schlagobers langsam einlaufen lassen, damit schöne Schlieren entstehen.
  4. Nach Wunsch mit Obst, Streuseln oder Schokochips toppen und sofort servieren.

Wird Dirty Soda auch bei uns zum Hit?

In den USA ist Dirty Soda längst mehr als ein Nischentrend. Dort haben mittlerweile auch große Ketten wie McDonald’s und Dunkin’ eigene Versionen ins Programm genommen. Ob sich die Limo-Schlagobers-Mischung auch in Europa dauerhaft durchsetzt, bleibt abzuwarten. Hierzulande ist man bei Softdrinks oft zurückhaltender als in den USA.

Als Sommertrend, Partygetränk oder TikTok-Rezept hat Dirty Soda aber definitiv Potenzial. Der Drink ist unkompliziert, wandelbar und macht optisch einiges her. Gesund ist er nicht unbedingt – Spaß macht er aber allemal.