Höhen & Tiefen

Posch wollte nach Kieferbruch schon heimfliegen

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Stefan Posch kann wieder lächeln. Der ÖFB-Verteidiger hatte vergangene Woche nach dem WM-Auftaktspiel gegen Jordanien (3:1) ein Wechselbad der Gefühle durchgemacht.
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Wegen seines Kieferbruches war zwischenzeitlich gar das Turnier-Aus befürchtet worden, mithilfe einer Spezialschiene war der Steirer am Montag beim 0:2 gegen Argentinien aber bereits wieder im Einsatz.

"Es hat sich sehr gut entwickelt", erklärte Posch am Dienstag im ÖFB-Camp in Santa Barbara. Die Schwellung sei sehr schnell weggegangen. "Ich habe schon noch Schmerzen, mal mehr, mal weniger", sagte der 29-Jährige. "Aber es ist aushaltbar." Auch das Essen funktioniere schon wieder besser - weil er noch nicht wirklich kauen könne vor allem in Form von Suppe und Pasta.

Maske ohne Sichteinschränkung

Den Bruch hatte sich Posch in der Schlussphase gegen Jordanien bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler Odeh Al-Fakhoury zugezogen. Es folgten ereignisreiche Tage. "Es waren emotionale Höhen und Tiefen - von Operation und Nach-Hause-Fliegen bis hin zu: 'Wir schaffen es doch noch irgendwie.'" Am Ende stand der Mainz-Profi rechtzeitig für das Duell mit Lionel Messi und Co. wieder zur Verfügung.

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Posch bedankte sich beim gesamten Betreuerstab: "Die haben das alles möglich gemacht." Mehrmals war er bei Spezialisten in Los Angeles - zuerst zur Vermessung, dann zur Anpassung seines Kieferschutzes. "Das Gute ist, dass das Sichtfeld frei ist bei der Maske", schilderte der 54-fache Internationale, der als Rechtsverteidiger im ÖFB-Team derzeit gesetzt ist.

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Daher habe sie ihn auch nicht wirklich behindert. "Eine Maske, die das komplette Sichtfeld einschränkt, stört deutlich mehr." Auch das Schwitzen sei kein Problem.