Toni Polster

Keiner braucht zweites Gijon

Hans Krankl (r.) 1982 beim Skandal-Spiel gegen Deutschland in Gijon.
© gepa
44 Jahre nach dem Skandalspiel in Gijon 1982 sind Österreich und Algerien wieder in ein über den Aufstieg entscheidendes WM-Gruppenspiel involviert. Ich sage: Wir sollten nicht zu viel rechnen.
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Jetzt ist es also da, Österreichs "Endspiel" gegen die Algerier. Genau so haben wir es uns nach der Auslosung erwartet. Wobei, es hätte schlimmer kommen können.

Bei der WM 1998 hatten wir mit Italien ein anderes Kaliber vor der Brust. Damals wollten wir uns erhobenen Hauptes verabschieden.

Diesmal sollte das Team aber mit Selbstvertrauen in das Match gehen, mit dem fixen Ziel, die K.o.-Phase zu erreichen. Immerhin reicht ein Unentschieden.

Wir sollten nicht auf Platz 3 spekulieren

Wenn wir diesen Punkt nicht schaffen, haben wir ein Weiterkommen eigentlich nicht verdient, auch wenn Platz drei reichen wird.

Da beiden Teams am Sonntag dasselbe Ergebnis reicht, liegt ein Gijon 2.0 in der Luft. Das sollten wir uns aber nicht leisten, schließlich haben wir beim letzten Mal jahrelang darunter gelitten. Auch eine Niederlage als späte Wiedergutmachung für die Algerier will niemand.

Was unseren möglichen Gegner im Sechzehntelfinale betrifft: Es braucht keiner glauben, dass die USA mit Heimvorteil leichter ist als Spanien.

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