CNG-Version "TGI" startet

Seat Ibiza jetzt auch mit Erdgas-Antrieb

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Im Gasbetrieb stößt der spanische Bestseller lediglich 88 g/km CO2 aus.

Als Benziner ist der neue Ibiza seit Sommer 2017 auf dem Markt. Vor wenigen Wochen hat Seat dann noch die Dieselvarianten nachgeschoben. Und nun folgt die dritte Motorenart. Konkret handelt es sich dabei um die Erdgasvariante, die wie beim  Leon  auf den Namenszusatz TGI hört. Als bivalentes Antriebskonzept ist der neue Ibiza 1.0 TGI für den Betrieb mit komprimiertem Erdgas (CNG) und Benzin ausgestattet. Erdgasautos gelten aufgrund ihres geringen Verbrauchs und des niedrigen CO2-Ausstoßes als besonders sauber.

Seat Ibiza jetzt auch mit Erdgas-Antrieb
© Seat
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Optisch ist der Erdgas-Ibiza nur am TGI-Schriftzug zu erkennen.

Motor

Beim Motor handelt es sich um einen 1.0-TSI-Dreizylinder mit 90 PS. Dank Turbo stemmt das Motörchen ordentliche 160 Nm Drehmoment. In Kombination mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe dauert die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 12,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Als Durchschnittsverbrauch werden 5,0 l/100 km im Benzinmodus und 3,3 kg/100 km für den Betrieb mit Erdgas angegeben. Erwähnenswert ist, dass im Erdgasmodus nur 88 g/km CO2 ausgestoßen werden. Das hin- und herschalten zwischen den beiden Kraftstoffarten erfolgt völlig automatisch. CNG ist immer als erste Wahl. Nur wenn die Temperatur des Frostschutzmittels unter 10° Celsius fällt, wird der Motor mit Benzin gestartet und beginnt, die Gaseinspritzventile aufzuwärmen, bevor der Erdgaskreislauf automatisch aktiviert wird. Ansonsten greift der Ibiza TGI nur dann auf Benzin zurück, wenn der Erdgastank leer ist. Wenn sowohl die 13 Kilogramm Erdgas als auch die 40 Liter Benzin genutzt werden, ergibt sich eine maximale Reichweite von 1.194 Kilometern (laut Normverbrauch).

Seat Ibiza jetzt auch mit Erdgas-Antrieb
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Bivalenter Motor und zwei Einfüllstutzen hinter der Tankklappe.

Besonderheiten

Von seinem Pendant in der Benzinvariante unterscheidet sich der Ibiza TGI durch die für den Betrieb mit Erdgas erforderlichen Komponenten. Dazu gehören u.a. ein Erdgastank, ein Gaseinfüllstutzen neben dem Benzineinfüllstutzen, mehrere Sensoren für Gastemperatur und Druck, ein Druckregler sowie ein Gasverteilungssystem. Da der Gastank unter dem Kofferraum verbaut ist, sinkt das Kofferraumvolumen von 355 auf 262 Liter. Die Erweiterungsmöglichkeit via umklappbaren Rücksitzlehnen und das gute Platzangebot bleiben uneingeschränkt erhalten. Am Kombiinstrument wird durch eine Anzeige signalisiert, wenn sich das Fahrzeug im Erdgasmodus befindet. Zudem sind Kraftstoffanzeigen für beide Tanks vorhanden.

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Kombiinstrument mit zwei Tankanzeigen und Touchscreen mit weiterführenden CNG-Infos.

Ausstattung

Positiv ist zu vermerken, dass Seat den Ibiza TGI nicht nur in einer einzigen (abespeckten) Variante anbietet. Die CNG-Version ist in verschiedenen Ausstattungen erhältlich. Und auch bei den Extras müssen die Kunden keine Abstriche in Kauf nehmen. Zu den Optionen zählen die adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC), Voll-LED-Scheinwerfer, die Smartphone-Integration Full Link (Android Auto, Apple CarPlay und MirrorLink), Einparkhilfe vorne und hinten, Rückfahrkamera sowie das Media System Plus mit einem 20,3-cm-Touchscreen, der je nach Art des verbrauchten Kraftstoffs Informationen über Verbrauch und Kilometerleistung anzeigt. Zusätzlich wird der Fahrer über die Qualität des Erdgases, Verbrauch und verbleibende Fahrstrecke mit beiden Treibstoffen sowie mögliche Störungen des Erdgassystems informiert.

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Seat bietet auch für den Ibiza TGI alle Hightech-Features an.

Preis

Da Seat-Kunden, die sich bis zum 30. Juni 2018 für den Erwerb eines CNG-Modells entscheiden, einen Erdgas-Bonus in Höhe von 2.000 Euro erhalten, ist der neue Ibiza TGI Style derzeit ab 15.990 Euro erhältlich. Bei den laufenden Kosten können die Kunden ebenfalls sparen. Denn Erdgas ist günstiger als andere Kraftstoffarten. Eine (Erdgas-)Tankfüllung kostet derzeit nur rund 13 Euro. Ende 2018 startet dann auch der Arona als CNG-Variante durch.

>>>Nachlesen:  Seat Ibiza 1.0 Eco TSI im Test

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