Die Hospizschwester hat schon viele berührende Geschichten mit ihren sterbenden Patienten erlebt.
Vor zwei Jahren begann Penny Smith (59) ihre Geschichten aus ihrer Arbeit im Hospizzentrum im US-Bundesstaat Washington auf Social-Media zu erzählen. Heute hat die Krankenschwester bereits 432.000 Follower.
"Bevor ich Hospizschwester wurde, habe ich nicht an das Leben nach dem Tod geglaubt, aber jetzt tue ich es", erklärte Smith in einem Interview mit "Need to Know". "Das Bewegendste ist, wenn eine sterbende Person erzählt, dass sie von jemandem besucht wird, der bereits tot ist", sagt sie.
@hospicenursepenny #afterlife #hospicenurse #spirits ♬ original sound - ????Hospice Nurse Penny????
"Zu sehen, wie Menschen Geister oder andere Wesenheiten sehen, hat mich in meinem Glauben bestärkt, dass es noch etwas anderes gibt - das hat mir geholfen, den Tod meines Vaters zu verarbeiten."
Ein älterer Patient habe ihr geschildert, dass er seine verstorbene Frau an der Decke des Zimmers gesehen hat. "Er erzählte mir, dass sie ihn nicht heute, sondern morgen abholen würde", erzählt Smith weiter. Der Mann sei tatsächlich am nächsten Tag gestorben.
Es gebe aber auch viele Aspekte des Sterbeprozesses, die erschrecken können. Im Film würde der Tod oft friedlicher und glamouröser dargestellt, als er tatsächlich ist.
"Normalerweise sind die Augen nach dem Tod offen, der Kiefer fällt nach unten und die Haut kann wachsartig und grau oder gelb werden", erklärt die Hospizschwester. Angehörige seien auf diesen Moment nicht vorbereitet.