Tragischer Fall

Lucy (15) ging mit vollem Magen schwimmen – tot

Das Mädchen ging nach einem ausgiebigen Mittagessen ins Wasser. 

Was als fröhlicher Familienausflug begann, endete in einer unfassbaren Tragödie: Die 15-jährige Lucy R. aus England verlor beim Schwimmen im Meer ihr Leben – offenbar, weil sie kurz zuvor eine große Mahlzeit zu sich genommen hatte.

Lucy war gemeinsam mit ihrer Mutter und einer Freundin am beliebten Strand von Cleethorpes in der ostenglischen Grafschaft Lincolnshire unterwegs. Nach einem ausgiebigen Mittagessen – Pizza und Pommes – wollte sie, nur kurz vor der geplanten Abreise, noch einmal ins Wasser.

Obwohl ihre Mutter sie bat, zu warten, weil sie gerade erst gegessen hatte, entschied Lucy sich dennoch, gemeinsam mit ihrer Freundin ins Meer zu gehen. Die beiden Mädchen waren laut späterer Ermittlungen keine geübten Schwimmerinnen.

In Panik geraten

Innerhalb kurzer Zeit wurden die beiden Mädchen immer weiter vom Ufer weggetragen – in tiefere Gewässer, in denen sie nicht mehr stehen konnten. Während sich ihre Freundin retten konnte, geriet Lucy zunehmend in Panik. Plötzlich erbrach sie sich im Wasser – vermutlich als Folge der körperlichen Anstrengung nach dem Essen – und inhalierte dabei Erbrochenes, was zu einem akuten Atemstillstand führte. Wenig später verlor sie das Bewusstsein.

Mädchen erstickte

Sofort wurde eine großangelegte Rettungsaktion eingeleitet: Polizei, Küstenwache, Rettungsschwimmer und ein Hubschrauber durchkämmten das Meer. Rund drei Stunden später wurde Lucy leblos im Wasser treibend gefunden – etwa 600 Meter vom Strand entfernt.

Rettungskräfte versuchten noch vor Ort, sie wiederzubeleben, und brachten sie per Lufttransport ins Krankenhaus. Doch alle Bemühungen blieben vergeblich – Lucy wurde kurz darauf für tot erklärt.Eine gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte später, dass Lucy durch Asphyxie – also Ersticken durch Erbrochenes – starb. Der zuständige Gerichtsmediziner Paul Smith sprach in seinem Bericht von einem „tragischen Unglücksfall“.

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