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40.000 Geschäfte ab 14. April offen

Der Planer: Welche Shops jetzt wann aufsperren

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Österreich sperrt am Dienstag nach Ostern auf. Doch viele Fragen bleiben weiterhin offen.

Wien. Es geht wieder los. Ab 14. April dürfen rund 40.000 kleinere Geschäfte bis 400 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie Bau- und Gartenmärkte aufsperren. 10.000 Supermärkte, Drogerien sowie Trafiken hatten schon bisher durchgehend offen. 335.000 Arbeitnehmer im Einzelhandel in bei­nahe allen Branchen (siehe Kasten rechts) haben damit wieder einen geregelten Job und Einkommen.

Mehr als eine Milliarde Euro hat die Branche in den ver­gangenen Wochen eingebüßt. In allen Geschäften, in denen wieder verkauft werden darf, gelten die strengen Hygienevorschriften:

  • Mund-Nasen-Schutz ist für alle Angestellten und Kunden Pflicht.
  • Auch eine Maximalanzahl an Kunden wird definiert. Pro 20 Quadratmeter darf nur ein Kunde rein.
  • Die Zutrittsbeschränkungen müssen von den Geschäfts­betreibern selbst kontrolliert werden. Innenminister Karl Nehammer hat abgewunken: „Wir haben nicht die Kapazi­täten, vor jedes Geschäft einen Polizisten hinzustellen.“

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Der Planer: Welche Shops jetzt wann aufsperren

»Click and Collect«: Online bestellen und abholen

Tricks. Viele Fragen sind derzeit allerdings noch offen: Welche Regelungen gibt es für Umkleidekabinen? Auch warnt die Gewerkschaft bereits vor einer künstlichen Verkleinerung der Verkaufsflächen: „Solange es noch keine Verordnung gibt, ist der Interpretationsspielraum zu hoch“, sagt Anita Palkovich von der Gewerkschaft. Viele Händler könnten ihre Waren nun in den vorderen Bereich des Geschäfts verlagern und die restliche Fläche mit Absperrband unzugänglich machen. Kanzler Sebastian Kurz meinte allerdings bereits im oe24.TV-Interview: „Das ist nicht erlaubt!“

Ostergeschenke. Fest steht aber: Der Handel drückt ab ­sofort aufs Gas. So bietet MediaMarkt/Saturn, Österreichs Marktführer im Elektrofachhandel, ab sofort die Expresslieferung am selben Tag an. Laptop, Smartphone oder Tablet können im Onlineshop ­geordert werden. Innerhalb weniger Stunden wird an die Haustüre geliefert.

Der Handelsverband wiederum empfiehlt eine generelle Lockerung bei Geschäften jeder Größe. Als ersten Schritt soll zumindest „Click and Collect“ erlaubt werden. Analog zur Abholung vorbestellter Speisen in der Gastronomie soll auch die Abholung vorbestellter Waren im Handel ermöglicht werden: „Es macht aus epidemiologischer Sicht doch keinen Unterschied, ob ich mir ein Steak im Restaurant ums Eck abhole oder das Buch bei lokalen Buchhändlern. Daher fordern wir, ‚Click and Collect‘ im Handel ab sofort zuzulassen“, so Rainer Will, Chef des Handelsverbandes.

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