Amazon forciert sein Smart-Home-Geschäft

Milliarden-Zukauf

Amazon forciert sein Smart-Home-Geschäft

Übernommenes Start-up Ring stellt Geräte für das vernetzte Zuhause her.

Amazon  baut sein Engagement im Bereich des vernetzten Wohnens aus. Der weltgrößte Online-Händler übernimmt das Start-up Ring, dessen Kunden sich per Videochat in einer Smartphone-App mit Menschen vor der Haustür unterhalten können. Die rund fünf Jahre alte Firma sei dabei mit mehr als einer Milliarde Dollar (812,94 Mio. Euro) bewertet worden, berichtete das "Wall Street Journal". Über die hauseigenen  Echo-Lautsprecher  lassen sich dank Alexa bereits zahlreiche Smart-Home-Geräte (von Drittanbietern) per Sprache steuern.

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Vernetzte Türklingeln

Bereits im Dezember hatte Amazon das Start-up Blink gekauft, das ebenfalls  vernetzte Türklingeln  anbietet. Amazon hat seit Herbst auch eine eigene Heimsicherheitskamera im Angebot. Der Online-Händler bietet zudem einen Service an, bei dem Paketzusteller über ein vernetztes Türschloss in Haushalte eintreten und unter Beobachtung einer Kamera die Waren abstellen können.

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Attacke auf Nest

Ring debütierte einst noch unter dem Namen DoorBot in einer Folge der Fernsehsendung "Shark Tank" (Haifischbecken), in der Risikokapitalgeber Start-up Ideen finanzieren können. Gründer James Siminoff bot zehn Prozent an seiner Firma für 700.000 Dollar an. Doch keiner der "Haie" biss an. Schon in der jüngsten Finanzierungsrunde wurde Ring mit rund einer Milliarde Dollar bewertet. Mit der Übernahme forciert Amazon auch den Kampf mit der Google-Tochter " Nest ".

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