Mac Flaggschiff ist da

Neuer Mac Pro ist ein Rechen-Monster

Apples neuer High-End-Rechner bietet eine beeindruckende Leistung.

Wie berichtet, hat  Apple  zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz ein wahres Neuheiten-Feuerwerk gezündet - alle Infos zu  iOS 13, iPadOS, macOS Catalina und dem Aus von iTunes können Sie hier nachlesen . Obwohl es sich bei der WWDC um eine Software-Event für Entwickler handelt, ließ es sich Apple nicht nehmen, um einen ersten Blick auf das neue Flaggschiff der Mac-Reihe zu geben. Der  aktuelle Mac Pro  ist seit 2013 auf den Markt und damit schon ziemlich angegraut. Zudem sorgt die Zylinderform für Probleme im Betrieb. Der neue Mac Pro, den Apple  bereits 2017 in Aussicht gestellt  hat, macht alles besser. Er ist laut Apple der stärkste Mac, den das Unternehmen je gebaut hat. Schon die Basisversion hat einiges zu bieten. Doch richtig „monsterhaft“ wird es erst wenn man zu den Top-Elementen greift.

Rechen-Monster

Statt der Zylinderform sieht er nun aus wie ein normaler Rechner, was enorme Vorteile bei der Kühlung bringt. Als Antrieb fungiert in der Top-Version ein Intel Xeon Prozessor mit 28 Kernen. Bei der Grafikleistung haben die Kunden die Wahl, doch schon die Basisausstattung (Radeon Pro 580X) ist hervorragend. Auf Wunsch verbaut Apple aber auch die schnellste derzeit verfügbare Grafikkarte der Welt (Radeon Pro Vega II mit 32 GB). Und das ist noch nicht alles - auf Wunsch werden zwei dieser "Grafik-Monster" verbaut. Der neue Mac Pro ermöglicht gleichzeitig drei 8K-Streams oder zwölf 4K-Streams. Zu den weiteren Spezifikationen zählen u.a. 1,4 Kilowatt Stromversorgung, Unterstützung von ProRes und ProRes RAW, I/O-Karte mit zwei Thunderbolt 3 Schnittstellen, zwei USB-A-Slots und zweimal 10 Gigabit-Ethernet. Die Kühlung ist zwar extrem leistungsfähig (drei Lüfter und ein Blower), soll jedoch extrem leise sein. Wer will, kann seinen Mac Pro auch auf Räder stellen. Dann kann er im Studio, Büro oder der Wohnung ganz einfach herumgefahren werden.

Separates Display

Laut Apple verdient der neue Mac Pro auch ein außerordentliches Display. Es ist 32 Zoll groß, bietet über 20 Millionen Pixel und ist laut Apple das weltweit erste 6K-Retina-Display. Laut Apple eignet sich der Monitor uneingeschränkt für Video-Profis. Es hat auch einen eigenen Namen: Pro Display XDR. Das Display ist auch drehbar - dann schaltet es in den sogenannten Porträt-Modus. Dieser ist natürlich für die Gestaltung von (mobilen) Webseiten enorm praktisch.

Verfügbarkeit und Preis

Der neue Mac Pro kommt am Herbst in den Handel und ist gar nicht so teuer. Das Einstiegsmodell kostet in den USA 5.999 Dollar - ohne Display versteht sich. Das schlägt noch einmal mit 4.999 bzw. 5.999 Dollar (Pro-Version) zu Buche.

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