Apple-Mitarbeiter bei Geheimprojekt erwischt

Mit kuriosem Hightech-Gerät

Apple-Mitarbeiter bei Geheimprojekt erwischt

iPhone-Gigant tüftelt an Neuheit, die vor allem auf Google abzielt.

Apple  tüftelt neben der  Ausrüstung für autonom fahrende Autos  noch an einer weiteren Neuheit, die auf den Straßen von US-Städten derzeit für noch mehr Aufmerksamkeit sorgt, als die von Apple zu Roboter-Autos umgebauten SUVs der Marke Lexus. Konkret tauchen seit wenigen Tagen immer mehr Mitarbeiter des iPhone-Konzerns in größeren Städten auf. Da sie am Rücken ein äußerst auffälliges Gerät umgeschnallt haben, stechen sie sofort ins Auge.

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3D-Kameras und LIDAR-Technik

Bei den in einem "Apple-Maps"-Rucksack verstauten Geräten handelt es sich um besonders aufwendige 3-D-Kameras, mit denen die Umgebung aufgezeichnet wird. Dabei setzt Apple nicht nur auf Kameras, sondern auch auf die LIDAR-Technologie. Dahinter verbirgt sich ein Radarsystem, das besonders exakt arbeitet und auch bei den autonomen Autos zum Einsatz kommt. 

© @julipuli via MacRumors

Angriff auf Google Street View

Wie MacRumors berichtet, sind die Mitarbeiter wahrscheinlich deshalb in den Straßen unterwegs, um den eigenen Kartendienst Apple Maps deutlich zu verbessern. Obwohl der Dienst mittlerweile seit mehreren Jahren am Markt ist (2012 gestartet), kann er mit  Google Maps bzw. Street View  nach wie vor nicht mithalten. Das soll sich offenbar in Zukunft ändern.

Verbesserte Fußgänger-Navigation

Da das Projekt eigentlich geheim ist, gibt es keine offiziellen Apple-Informationen dazu. Laut dem Bericht dürfte Apple die Rucksack-Aufnahmen jedoch dazu verwenden, um beim eigenen Kartendienst die Navigationsfunktion für Fußgänger deutlich zu verbessern. Ähnlich wie bei Street View sollen diese künftig wohl detaillierte Aufnahmen von großen Städten verwenden können, um die Gegend vorab zu erkunden bzw. sich vor Ort leichter zurechtzufinden.

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Verfügbarkeit

Wann das verbesserte Apple Maps startet, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Da die Mitarbeiter erst dabei sind, die Aufnahmen zu machen, dürfte es noch ein Weilchen dauern. Denn die gesammelten Daten zu verarbeiten und aufzubereiten, nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch.

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