Qualcomm legt nach

Auch iPhone XS (Max) und XR droht Verkaufsverbot

Auch iPhone XS (Max) und XR droht Verkaufsverbot
© Getty Images
Jetzt sind auch Patentklagen gegen die drei neuen Apple-Smartphones geplant.
OE24 auf Google bevorzugen

Qualcomm will in seinem Patentstreit mit Apple schnell einen ersten Teilerfolg in China ausbauen. Nachdem der US-Chipkonzern vor einem Gericht in der Stadt Fuzhou ein Verkaufsverbot für mehrere ältere Modelle erzielen konnte, sollen nur auch die diesjährigen Geräte iPhone XS samt der größeren Version XS Max sowie das iPhone XR ins Visier genommen werden. "Wir planen, dieselben Patente für Klagen gegen die drei neuen iPhone-Modelle einzusetzen", sagte ein chinesischer Qualcomm-Anwalt der "Financial Times".

>>>Nachlesen: Gericht beschließt erstes iPhone-Verkaufsverbot

Verkaufsverbot für iPhone 6s, 7, 8 und X erwirkt

Das chinesische Gericht hatte Ende November die Verletzung von zwei Patenten des Chipkonzerns festgestellt. Daraufhin sei der Verkauf der Modelle iPhone 6s, 7, 8 und ihrer größerer Versionen sowie des im vergangenen Jahr erschienenen iPhone X untersagt worden, wie Qualcomm am Dienstag mitteilte.

>>>Nachlesen: Preissturz jetzt auch beim iPhone XS (Max)

Widerspruch eingelegt

Apple konterte, es gehe dabei nur um das Betriebssystem und alle Modelle mit der aktuellen Software-Version iOS 12 blieben im Handel. Der iPhone-Konzern legte Widerspruch gegen die Gerichtsentscheidung ein. Aus Sicht von Qualcomm muss der Verkauf der vom Gericht genannten Modelle unabhängig von der Software-Version gestoppt werden.

>>>Nachlesen: Deutschland: iPhone-Verkaufsverbot rückt näher

Internationaler Patentstreit

Bei den Patenten geht es um Technologien, mit denen die Größe von Fotos angepasst werden könne, sowie zum Umgang mit Apps auf dem Touchscreen. Qualcomm reichte auch mehrere Klagen vor deutschen Gerichten ein und will in Deutschland ebenfalls Verkaufsverbote erstreiten. Hier steht die nächste Entscheidung am 20. Dezember in München an.

>>>Nachlesen: Das neue iPhone XR im oe24-Test

Das neue iPhone XR im Test


1 / 10

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XRDie Preisliste geht bei 849 Euro los. Das ist zwar nach wie vor weit von einem Billig-Preis entfernt, im Vergleich zu den beiden Top-Modellen XS (5,8 Zoll, ab 1.149 Euro) und XS Max (6,5 Zoll, ab 1.249 Euro) ist das 6,1 Zoll große Apple-Smartphone aber dennoch günstig.

© oe24.at/digital

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XRAn der Verarbeitungs- und Materialqualität gibt es auch beim "Billig-iPhone" nichts auszusetzen. Daran ändert auch das Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl nichts. Zudem hat das iPhone XR einen Vorteil gegenüber seinen teureren Brüdern: Es wird auch in mehreren Farben wie Rot, Geld oder Blau angeboten. Kabelloses Aufladen nach Qi-Standard wrid ebenfalls unterstützt. Wasserfest und staubgeschützt ist das Smartphone nach IP67-Standard (XS: IP68).

© oe24.at/digital

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XRVon vorne unterscheidet sich das iPhone XR optisch nicht von den Top-Modellen. Statt eines OLED-Displays gibt es hier ein LCD-Display (1.792 x 828 Px; 326 ppi). Auch dieses kann mit seiner Darstellungsqualität durchaus überzeugen. Lediglich bei der Helligkeit und beim Kontrast muss es sich gegen den XS-Modellen geschlagen geben.

© oe24.at/digital

>>>Nachlesen: Das iPhone XS Max im großen Test

Das iPhone XS Max im Test


1 / 11

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XS MaxMit seinem 6,5 Zoll großen Display ist das iPhone XS Max nicht nur das teuerste, sondern auch das größte iPhone aller Zeiten. Der...

© oe24.at/digital

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XS Max...Bildschirm überzeugt mit einer hervorragenden Auflösung (458 ppi), einer natürlichen Farbwiedergabe und einer hohen Helligkeit.

© oe24.at/digital

Apple plant günstiges iPhone XE statt XR

iPhone XS MaxTrotz der Größe von 157,5 × 77,4 × 7,7 mm liegt das Apple-Smartphone gut in der Hand und lässt sich auch noch ordentlich bedienen. Mit 208 Gramm wird es aber nach einiger Zeit doch ziemlich schwer, wenn man es nur in einer Hand hält.

© oe24.at/digital

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden