Hacker knackten Donald Ducks Datenbank

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Hacker knackten Donald Ducks Datenbank

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"Passwortknacker" stahlen die Daten von rund 24.000 Nutzern.

In Donald Ducks Abenteuern treiben Panzerknacker ihr Unwesen - nun sind Hacker, oder besser gesagt "Passwortknacker", in die Datenbank eines Comic-Verlags eingedrungen. Sie kopierten von der Webseite "Lustiges-Taschenbuch.de" die Daten von 24.000 Nutzern, wie die Online-Ausgabe der "Rhein-Zeitung" berichtete.

Angriff wurde sofort publiziert
Die Webseite zum "Lustigen Taschenbuch" (LTB), auf der sich Leser über Donald Duck und Micky Maus informieren und diskutieren können, warnte die "lieben LTB-Fans" am Dienstag: "Leider müssen wir euch mitteilen, dass nach unserem derzeitigen Kenntnisstand infolge eines Hackerangriffs am gestrigen Montag Daten, die bei www.lustiges-taschenbuch.de (bei der Registrierung etc.) eingegeben wurden, wohl in die Hände Unbefugter gelangt sind."

Daten und Passwörter gestohlen
"Von dem Hackerangriff betroffen sind alle Nutzer, die sich auf lustiges-taschenbuch.de registriert haben", sagte die Sprecherin des Egmont Ehapa Verlags in Berlin, Elke Schickedanz, der Zeitung. Neben persönlichen Daten wurden auch die verschlüsselten Passwörter der Nutzer gestohlen. In E-Mails an alle Betroffenen wurden die Nutzer dazu aufgefordert, ihre Kennwörter zu ändern.

"Solltest du das Passwort auch an anderer Stelle benutzen, empfehlen wir dir dringend, es auch dort zu ändern", schrieb das Unternehmen seinen Lesern. Wie die Hacker an die Daten gelangen konnten, sagte Schickedanz nicht. "Wir sind noch dabei, den Hergang zu ermitteln", sagte sie der Zeitung.

Bücher gibt es seit 1967
Die "Lustigen Taschenbücher" (LTB) erscheinen in gedruckter Fassung seit 1967. In dem Internetangebot können sich Leser über die inzwischen 429 Bände und zahlreichen Sonderausgaben informieren, sich in einem Forum austauschen oder einzelne Charaktere aus den Comics erkunden.

 

Fotos von den Technik-Trends 2012

2012 kommen die ersten Smartphones mit superschnellen Quad-Core-Prozessoren mit einer Taktrate von bis zu 1,5 GHz in den Handel. Die Displays werden noch schärfer und bessere Akkus versprechen eine längere Laufzeit. Highlights sind das iPhone 5, das HTC One X, das LG 4X HD sowie das Galaxy S3 (im Bild).

Bei den boomenden Tablet-Computern sieht die Lage nicht viel anders aus. Auch hier kommen 2012 Geräte mit noch schnelleren Prozessoren und verbesserten Displays auf den Markt. Außerdem werden die Touch-Computer dank einer stärkeren Vernetzung (siehe weiter unten) noch vielseitiger.

2012 trumpft die Nintendo dann mit der völlig neuen Wii U auf. Sie soll der PS3 und der Xbox 360 Kunden abjagen. Sony bringt am 12. Februar seine mobile Highend-Konsole Playstation Vita auf den Markt. Sie kann zwar keine dreidimensionalen Inhalte darstellen, liefert dafür aber eine bahnbrechende Grafik und eine völlig neue Steuerung.

Bei den Betriebssystemen steht 2012 ganz im Zeichen von Microsoft. Denn im kommenden Jahr bringt der Software-Riese Windows 8 auf den Markt. Der Windows 7-Nachfolger wurde komplett neu entwickelt und ist auch für den Einsatz auf Tablet-Computern vorbereitet.

Hier wird sich in diesem Jahr der 3D-Standard durchsetzen. Neue Geräte werden diese Technik von Haus aus integriert haben. Die Kunden können dann selbst entscheiden, ob sie sie verwenden wollen, oder eben nicht.

Die sogenannten Smart-TVs ermöglichen es den Nutzern über Apps oder spezielle Browser direkt im Internet zu surfen. Da die Techniken immer weiter verbreitet werden, dürften auch die Preise noch einmal deutlich fallen. Vor allem aktuelle 3D- und Smart-TVs dürften deutlich billiger werden.

Bei den mobilen Rechnern heißt die Devise "dünn, leicht, schnell und stark". All diese Ansprüche erfüllen die neuen Ultrabooks problemlos. Sie setzen auf SSD-Festplatten, schnelle Chips, gute Grafik und eine lange Laufleistung.

Nicht weniger als eine Revolution der Fotografie hat das amerikanische Start-Up Lytro im Sinn, das seine Kameras im Frühjahr auf den Markt bringen will. Dank ausgefeilter Linsen-Technik soll man erst knipsen und dann auf bestimmte Bereiche scharfstellen können. Polaroid legte unterdessen die klassische Sofortbildkamera als digitale Version neu auf.

Darüber hinaus wird das Jahr 2012 auch im Zeichen der Vernetzung stehen. Heimnetzwerke dürften dank vereinfachter Technik, günstigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Geräten den Durchbruch schaffen.

Schon 2011 brachten sich die Anbieter mobiler Bezahlsysteme in Position - 2012 soll der Vorstoß in den Alltag kommen. Als wichtigste Voraussetzung gilt, dass mehr Smartphones einen Chip für die Funktechnik NFC (Near Field Communication) bekommen, mit der die meisten Bezahlsysteme der rivalisierenden Dienstleister laufen.

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