Brandneue Samsung Smartwatch im Test

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Brandneue Samsung Smartwatch im Test

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So schlägt sich das Wearable mit hauseigenem Betriebssystem.

Samsung hat vor wenigen Tagen seine völlig neue Smartwatch Gear S2 in den Handel gebracht. Das Wearable gibt es, wie berichtet, vom Start weg in zwei Versionen. Wir haben uns für unseren Test die edle Variante, die Gear S2 classic heißt, geschnappt, und sie in den vergangenen zwei Wochen auf Herz und Nieren geprüft. Wie sie sich dabei geschlagen hat, lesen Sie in der folgenden Diashow:

Fotos vom Test der Gear S2

Die Gear S2 classic hinterlässt einen edlen Eindruck. Sie sieht schick aus und ist hochwertig verarbeitet. Dank zahlreicher Watchfaces kann man sie aber auch auffälliger gestalten.

Geliefert wird die Uhr in einer schwarzen Verpackung mit Zylinderform, die ziemlich stylisch wirkt.

Auf den ersten Blick sieht man der Smartwatch ihre vielen Hightech-Features gar nicht an. Das...

...hochwertige Lederband (austauschbar) fühlt sich schon beim ersten Mal tragen weich und angenehm an.

Trotz eigenem Tizen-Betriebssytem funktionierte die Kopplung mit einem Android-Smartphone (Nexus 5 mit Android 6.0) problemlos. Viele Einstellungen kann man auch über das Smartphone tätigen.

Ein echtes Highlight stellt die Bedienung dar. Anders als bei anderen Smartwatches fungiert hier auch der Ring als Eingabe-"Taste". Mit ihm kann man intuitiv und flott durchs Menü oder durch Nachrichten scrollen.

Auf der rechen Gehäuseseite befinden sich zwei weitere mechanische Tasten. Mit ihnen kommt...

...man u.a. schnell auf den Startbildschirm zurück. Darüber hinaus lässt sich die Gear S2 über Toucheingabe oder Sprachbefehle bedienen. Auch...

...das funktionierte einwandfrei. Das Display bietet eine sehr scharfe und kontrastreiche Darstellung. Die Apps in dem auf drei...

...Ebenen gegliederten Hauptmenü sind kreisrund angeordnet. Auf Wunsch kann man viele weitere...

...Apps installieren. So groß wie bei der Apple Watch oder bei Android Wear ist das Angebot aber (noch) nicht. Dennoch werden alle wichtigen Funktionen und Dienste...

...unterstützt. So werden beispielsweise Neuigkeiten von Facebook-Freunden angezeigt, es wird...

...auf ankommende E-Mails verwiesen und natürlich wird auch...

...WhatsApp untestützt. Die Nachrichten kann man entweder direkt auf der Uhr...

...lesen und auch gleich beantworten, oder sie per Fingertipp am großen...

...Bildschirm des Smartphones öffnen.

Natürlich können auch Anrufe getätigt werden. Die Kontakte sind ebenfalls kreisförmig angeordnet. Da neben den Namen auch die Fotos angezeigt werden, findet man sich extrem schnell zurecht.

Bei der Navigationsfunktion vertraut Samsung auf die hervorragenden Here-Kartendienste von Nokia.

Auf der Rückseite ist u.a. ein Pulsmesser integriert, der beispielsweise alle 30 Minuten...

...die aktuelle Herzfrequenz misst. Bei sportlichen Aktivitäten ist er stets im Einsatz. Fitness-Funktionen...

...wie ein Schrittzähler, oder ein Feature, das anzeigt...

...wie gut man seine selbst gesteckten Tagesziele erreicht hat, sind bereits vorinstalliert.

Nette und grafisch schön aufbereitete Funktionen wie der Wetterbericht...

...oder die Fernsteuerung für den Musik-Player am Smartphone runden den umfangreichen Funktionsumfang ab.

Die Laufleistung hängt stark vom Einsatzgebiet ab. Bei sportlichen Aktivitäten oder beim Navigieren kann die Uhr schon nach sechs Stunden schlapp machen, wer nur E-Mails checkt, Nachrichten liest, etc. kommt hingegen bis zu zwei Tage durch.

Galaden wird die Gear S2 über eine schicke Docking-Station mit Magnetfunktion. So hält die Smartwatch bombenfest. Auf Reisen...

...darf man auf die Ladestation aber nicht vergessen, denn einfach per USB-Kabel kann man die Samsung Smartwatch nicht aufladen. Positiv: Eine Vollladung dauert keine zwei Stunden.

Fazit
Abschließend kann man sagen, dass Samsung bei der Gear S2 fast alles richtig gemacht hat. Zunächst waren wir aufgrund des hauseigenen Betriebssystems (Tizen) zwar etwas skeptisch, doch das war völlig unbegründet. Tizen funktioniert genauso gut wie das webOS der Apple Watch oder Googles Android Wear . Mit der eigenen Software möchte Samsung die Abhängigkeit von Google in Zukunft etwas reduzieren. Neben der gelungenen Optik, der hochwertigen Verarbeitung und dem hohen Tragekomfort haben uns vor allem das Display und die geniale Bedienung beeindruckt. Letztere profitiert stark vom drehbaren Gehäusering. Apple setzt mit seiner drehbaren Krone auf eine ähnliche Herangehensweise. Bei den Android Wear Smartwatches sucht man eine solche zusätzliche mechanische Bedieneingabe hingegen (noch) vergeblich.

>>>Nachlesen: Alle Infos zum Österreich-Start der Gear S2

Preis
Aufgrund der gebotenen Leistung geht auch der Preis von 379 Euro für die Gear S2 classic (Sportversion ab 349 Euro) völlig in Ordnung. Zum Vergleich: Die billigste Apple Watch kostet mindestens 399 Euro. Für ein ähnlich hochwertiges Modell wie die Gear S2 muss man beim iPhone-Konzern hingegen rund 700 Euro auf den Tisch legen. Kritikpunkte wie die nach wie vor (zu) kurze Laufleistung oder die starke Abhängigkeit vom Smartphone konnte zwar auch die Gear S2 nicht aus der Welt schaffen, alles in allem zählt sie aber mit Sicherheit zu den besten Smartwatches, die man derzeit kaufen kann.

>>>Nachlesen: Galaxy S7 mit genialem Touch-Display

>>>Nachlesen: Apple Watch im großen oe24.at-Test

Fotos vom Test der Apple Watch

Wir haben die Apple Watch Sport mit Alugehäuse und 38-Millimeter-Display getestet. Die Verarbeitung war dem hohen Preisniveau angemessen.

Bevor man loslegen kann, muss man die Smartwatch mit einem iPhone koppeln. Das funktioniert kinderleicht. Die ersten...

...Einstellungen werden über das Smartphone erledigt. Am Ende der Installation wählt...

...man noch, an welcher Hand man die Uhr tragen möchte. Danach geht es auch schon los.

Am Startbildschirm werden alle Anwendungen angezeigt. Diese kann man auch verschieben. Jene, die man auswählen möchte, wird größer dargestellt. Zu den...

...vorinstallierten Funktionen zählen u.a. der schön aufbereitete...

...Wetterbericht, oder....

...eine wirklich gelungene Fitness-App, die für fast alle Sportarten ein passendes Programm bietet.

Dank dem Pulsmesser auf der Rückseite ist man während des Trainings stets...

...über seinen aktuellen Zustand informiert. Die App zeigt auch an, wie gut man seine...

...selbstgesteckten (Tages-)Ziele bereits erreicht hat.

Im Einstellungsmenü kann man diverse Anpassungen vornehmen. So kann man beispielsweise einstellen,...

...dass man die Apple Watch mit den Worten "Hey Siri" aus dem Ruhezustand holt. Die Spracheingabe hat übrigens hervorragend geklappt.

Natürlich kann man auf der Smartwatch auch Nachrichten (SMS, E-Mail, iMessage, etc.) ansehen....

...und diese auch komplett öffnen und lesen.

Dank Direktzugriff auf die Kontakte kann man über die Apple Watch auch Anrufe starten. Über das Mikrofun und die Lautsprecher kann man Anrufe sogar direkt beantworten. Telefoniert wird jedoch über das iPhone.

Ein weiteres praktisches Feature ist die Fernauslöse-Funktion der iPhone-Kamera. Auf der Uhr sieht man, ob das gewünschte Motiv auch gut getroffen wird.

Informationen über die Weltzeit, oder...

...aktuelle Aktionkurse sind eher eine nette Spielerei.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Apple-Smartwatch ist die Krone, mit der man das Gerät auch bedienen kann. So kann man beispielsweise durch Listen scrollen oder in Fotos zoomen.

Die Rückseite dient nicht nur als Unterbringungsort der Sensoren, sondern...

...fungiert auch als Ladefläche. Dank Magneten legt man die Apple Watch einfach auf die mitgelieferte Ladestation und...

...schon hält das "Duo" bombenfest zusammen. Ein Vollladung dauert rund drei Stunden.

Dem Spieltrieb hat Apple ebenfalls Rechnung getragen. So stehen den Nutzern eine...

...ganze Reihe an Watch-Faces zur Wahl. Sogar für die...

...Mickey Mouse kann man sich entscheiden.

Darüber hinaus sind auch animierte Hintergründe wie dieser Schmetterling vorinstalliert. Im App Store stehen noch viele weitere Anzeigebilder zur Wahl.

>>>Nachlesen: Schicke Android-Smartwatch im Test

Fotos vom Test der LG Watch Urbane

LG setzt bei der Watch Urbane auf ein rostfreies Edelstahlgehäuse. Dank der relativ kompakten Bauweise (45,5 x 52,2 x 11 mm) ist die Smartwatch nicht sofort als solche zu erkennen.

Die Ladestation ist zwar kompakt und verfügt über einen Magnet, dennoch ist es etwas mühsam, dass man zum Laden immer dieses zusätzliche Gerät mitnehmen muss.

Auf der Rückseite befindet sich neben den fünf Pins für die Verbindung mit der Ladestation auch der Pulssensor.

Die LG Watch Urbane läuft als erstes Gerät mit Android Wear 5.1. Diese Software erleichtert die Handhabung deutlich.

Das Menü wurde nämlich in drei...

...Spalten unterteilt. Klickt man auf das Display ...

...erscheinen zunächst alle Apps in einer Liste.

Ein Wisch nach Links bringt die zweite Spalte zum Vorschein. In dieser scheinen alle favorisierten Kontakte auf.

In der dritten Spalte sind dann noch alle weiteren bekannten...

...Android Wear Funktionen (Einstellungen, Termin, Erinnerungen, etc.) aufgelistet.

Auf Benachrichtigungen werden die Träger nach wie vor optisch und per Vibration hingewiesen. Gibt es mehrere...

...Neuigkeiten (E-Mail, WhatsApp-Nachricht, SMS, entgangener Anruf, etc.) werden diese nun gestapelt,...

...wobei die neueste als erstes angezeigt wird. Wischt man dann nach oben, wird die nächste eingeblendet.

Das geht so lange dahin, bis man alle Neuigkeiten abgearbeitet hat. Will man sich eine Nachricht genauer ansehen, genügt ein Wisch nach Links. Dann...

kann man beispielsweise den Inhalt einer E-Mail oder SMS lesen, oder wie hier seine Trainingseinheit mittels Runtastic auswerten.

Das funktioniert wirklich alles zeimlich gut und flüssig.

Bei WhatsApp-Nachrichten werden auch Smileys angezeigt.

Mit weiteren Wischs nach links kann man die Nachricht auf dem Telefon öffnen,...

...sie direkt auf der Uhr beantworten oder ...

...die App auch blockieren.

Android Wear 5.1 unterstützt natürlich auch alle bisherigen Funktionen. Dazu zählt beispielsweise auch die praktische Steuerungsfunktion...

...für die Smartphone-Kamera. Damit kann man direkt über die Uhr den Befehl für den Auslöser geben.

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