Heimvernetzung: Was schon alles möglich ist

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Heimvernetzung: Was schon alles möglich ist

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Im letzten Teil unserer Serie wird auch ein Blick in die Zukunft gemacht.

Wie Sie Ihr Eigenheim ohne großen Aufwand und Kabelsalat vernetzen können, haben wir bereits in Teil 1 unserer großen Heimvernetzungs-Serie erläutert. Auch die Vorteile von Netzwerkgeräten wie WLAN-Repeatern, Powerline-Adaptern oder einer Doorline sind im zweiten und dritten Teil an einigen Stellen schon angeklungen. Im vierten und letzten Teil werfen wir nun einen Blick darauf, was mit Netzwerkgeräten und den richtigen Apps sonst noch alles möglich ist – und was die Zukunft bringen wird.

Ohne vernünftigen Router geht es nicht
Ein guter WLAN-Router bildet das Herzstück des Heimnetzwerks. Schließlich ermöglichen vernünftige Modelle nicht nur einen schnellen Zugriff auf das Internet, sondern fungieren auch als Schaltzentrale für weitere Netzwerkgeräte. Das fängt beim netzwerkfähigen Drucker an, hört aber selbst bei der Integration der Spielkonsole noch nicht auf. Das zeigen die großen Hersteller von netzwerkfähigen Geräten stets aufs Neue. Beispielsweise hat der deutsche Netzwerk-Spezialist AVM seine Router mit einer neuen Software (Fritz OS) dazu befähigt, dass quasi alle elektrischen Geräte zentral und sogar aus der Ferne über das eigene Smartphone oder Tablet gesteuert werden können. Mit einem aktuellen Router wie beispielsweise einer FritzBox mit integrierter DECT-Basis und der „intelligenten“ Steckdose Fritz-DECT 200, lassen sich selbst Lampen, Kaffeemaschinen und Rasensprenger bequem von unterwegs an- und ausschalten. Durch den Einsatz des wöchentlichen Kalenders, der Astrofunktion, die sich nach Sonnenaufgang und -untergang richtet, oder über den Google-Kalender kann nach erfolgten Voreinstellungen die Bewässerung des Gartens auch automatisch erfolgen. Mit der bereits erwähnten Steckdose kann darüber hinaus auch der Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte gemessen werden. Und da die vielseitige Steckdose auf dem Funkstandard DECT ULE aufbaut, verbraucht sie selbst so gut wie keinen Strom.

Apps als Basis fürs Smart Home
Wie populär das Thema Smart Home ist, zeigt sich auch daran, dass es Kompetenzzentren gibt, die sich ausschließlich mit diesem Thema befassen. So setzt sich beispielsweise der in Deutschland ansässige, aber international operierende Verein Connected Living dafür ein, dass die Bereiche Heimautomatisierung, Unterhaltungselektronik und Informations- und Kommunikationstechnik stärker zusammenwachsen. Das Partnernetzwerk dient zur Förderung der Entwicklung innovativer, branchenübergreifender Lösungen für die intelligente Heimvernetzung. Daran dürften auch Verbraucher und Unternehmen aus Österreich großes Interesse haben. Die Lust auf innovative Technik, die unser Leben einfacher macht, wächst hierzulande gewissermaßen täglich, was man unschwer am Smartphone-Boom in Österreich erkennen kann. Logische Konsequenz: Immer mehr Hersteller der unterschiedlichsten Geräte und Maschinen setzen auf die Einbindung der Mobiltelefone ins Heimnetzwerk über Apps.

Trendsetter
Mit seiner Galaxy-Serie ( Smartphones und Tablets ) ist es dabei vor allem Samsung gelungen, den Geschmack der Verbraucher zu treffen. Und auch bei Smart TVs setzt das Unternehmen aus Südkorea auf Apps. Über den Bildschirm lässt sich mittels der  Applikation „Social TV“ nicht nur einfach und schnell auf Social Media wie Facebook oder Twitter zugreifen, sondern über das Symbol „Samsung Apps“ auch auf mehr als 400 kostenlose Programme. Eine Registrierung ist nicht zwingend notwendig. Wie bei den meisten Smart TVs anderer Hersteller lassen sich die Samsung-Geräte natürlich auch dazu nutzen, auf dem Computer oder Smartphone gespeicherte Filme und Musikdateien abzuspielen, die Urlaubsfotos dem Freundeskreis zu präsentieren oder die Pizza online zu bestellen.

Der Kühlschrank kennt das Verfallsdatum
Doch selbst auf einen Lieferdienst kann man mit den richtigen Netzwerkgeräten in Zukunft verzichten, ohne deshalb mit knurrendem Magen dastehen zu müssen. So hat LG Anfang Jänner auf der Fachmesse CES (Consumer Electronics Show) mit der SmartControl App und seinem Smart Home Service seine neuesten Entwicklungen vorgestellt, die Verbrauchern die Möglichkeit geben sollen, selbst von unterwegs aus den Ofen oder die Waschmaschine zu starten, den Teppich zu saugen oder den Inhalt des Kühlschranks zu kontrollieren. Die Geräte sind jeweils mit einem NFC -Chip (Near Field Communications) ausgestattet. Dank SmartShare reicht ein einmaliger Verbindungsaufbau, um Informationen oder auch komplette Videos mittels WLAN an andere Geräte wie LGs SmartTV weiterzuleiten.  Auch der Hersteller Whirlpool setzte mit seinem „6th Sense Live“ Konzept auf App-basierte Lösungen, die es unter anderem ermöglichen sollen, dass der Kühlschrank einen informiert, wenn Lebensmittel ihr Verfallsdatum erreichen.

Einziger Wermutstropfen für alle, die keine Lust mehr haben, Zeit im Waschkeller oder in der Küche zu verbringen: Noch werden diese Lösungen in Österreich nicht angeboten. Lange wird es aber nicht mehr dauern, bis sich der Pizza-Service Sorgen machen muss.

Links zu allen Teilen der Serie

Teil 1: So vernetzen Sie Ihr Eigenheim

Teil 2: Kabelloser Musikgenuss im ganzen Haus

Teil 3: Wohnungs-/Raum-Überwachung per Smartphone

 

VIDEO TOP-GEKLICKT: Neuer Anti-iPad-Spot von Microsoft

Fotos von den CES 2013-Gadgets

Dieser Besucher trägt eine vollfunktionsfähigen, kabellosen Computer inklusive Mini-Monitor am Kopf.

Mit der passenden App und dem Hightech-Tüschloss kann man seine Eingangstür via Smarphone auf- und zusperren.

Hier wird eine Zahnbürste promoted, die Lady Gaga Songs singt. Doch keine Angst - es....

...gibt auch welche die Songs von Justin Bieber oder anderen Künstlern bzw. Bands spielen.

Die Abnehmgabel Hapifork zeichnet das Essverhalten des Nutzers auf. Isst man zu schnell,...

...fängt sie zum Vibrieren an. Es scheint dennoch zu schmecken.

Diese Kopfhörer sollen wohl auch Tote wieder zum Leben erwecken.

Roboter, die übers Smartphone oder Tablet gesteuert werden, liegen nach wie vor voll im Trend. Das hat auch...

...Lego erkannt, und bringt im Herbst erstmals Bausätze mit iPhone-Anbindung auf den Markt.

Dieser Mini-Heli wird ebenfalls über das Smartphone gesteuert.

Mit diesem kleinen Wunderding, kann man seine Pflanzen aus der Ferne gießen. Die passende App macht´s möglich. Sie schlägt auch Alarm.

Roboter-Staubsauger waren gestern. Hier kommt der automatische Fensterputzer für Privatanwender.

Große Smartphones sind zwar in, mit dem 6,1-Zoll großen Ascend Mate hat Huawei aber wohl übers Ziel hinaus geschossen.

Gleiches gilt für das 20-Zoll-Tablet von Panasonic und dem...

...27-Zoll-Tablet von Lenovo.

Diese G-Shock von Casio verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone.

Mit dieser Schützhülle wird das geliebte Apple-Handy zum echten Hingucker.

Diese kleine Box kommt bereits im Sommer in den Handel. Mit ihr kann man über das Smartphone oder Tablet alle Lichter im Haus oder der Wohnung ein- und ausschalten.

Ein kleines Notstromaggregat, dass seine Energie über Solarzellen bezieht, kann durchaus nützlich sein.

Diese Armmanschette kann sich auf bis zu 60 Grad erhitzen, oder sich auf rund 3 Grad abkühlen. So sollen Verletzungen schneller geheilt werden können.

Schön langsam nehmen biegsame Displays Formen an. Bis zur großangelegten Markteinführung wird es aber noch etwas dauern.

Riesige Fernseher sind ja schön und gut. Aber wo soll man sie aufstellen und wie in die eigenen vier Wände bringen? Bei Display-Diagonalen von über 2 Metern werden diese Fragen schlagend.

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