Neues iPad zersplittert früher als iPad 2

Video vom Härtetest

Neues iPad zersplittert früher als iPad 2

Das Display des Vorgängers zeigt bessere Nehmerqualitäten.

In unserem großen Test hat das neue iPad bereits bewiesen, dass es seinen Vorgänger im direkten Vergleich schlägt. Dafür sind vor allem das Super-Display und die verbesserte Kamera verantwortlich. Wie stabil die dritte Generation des Apple-Tablets ist, konnten wir hingegen nicht überprüfen. Doch das hat nun "Square Trade" - eine Firma die Versicherungen für Elektronikgeräte anbietet - getestet.

iPad 2 ist härter im Nehmen
Konkret hat das Unternehmen die Nehmerqualitäten des Displays vom neuen iPad mit jenen des iPad 2 verglichen. Und wie das spektakuläre Video zeigt (siehe unten), schneidet der Vorgänger in dieser Disziplin besser ab. Die Tester ließen die Geräte aus unterschiedlichen Höhen auf den harten Boden knallen. Zuerst aus Hüfthöhe mit dem Display nach oben (Test 1), dann aus der gleichen Höhe mit dem Display nach unten (Test 2) und abschließend mit dem Display nach unten aus Schulterhöhe (Test 3). Die erste Prüfung überstanden beide Geräte noch mehr oder weniger unbeschadet. Beim Fall aus Hüfthöhe mit dem Display nach unten ging das Display des iPad 2 nur am unteren Rand kaputt, das Gerät war aber noch funktionsfähig. Davon konnte beim neuen iPad nicht mehr die Rede sein. Hier zersplitterte der gesamte Bildschirm. Dieses Schicksal ereilte das iPad 2 erst beim dritten Test. Beim Fall aus Schulterhöhe wurde beim neuen iPad sogar der Rahmen beschädigt:

Höheres Gewicht als Ursache
Die Tester führen das unterschiedliche Abschneiden auf das Gewicht zurück. Aufgrund des leistungsfähigeren Akkus ist das neue iPad rund 50 Gramm schwerer. Und dieses Zusatzgewicht wirkt sich beim Falltest negativ aus.

Es gilt jedoch in beiden Fällen wie für Elektronikprodukte im Allgemeinen: Besser ist es seine Geräte nicht auf den Boden fallen zu lassen (Ausnahme: Outdoor-Geräte).

Fotos vom großen Test des neuen iPad :

Diashow: Fotos vom Test des neuen iPad

Optisch gibt es nur marginale Unterschiede zum iPad 2. Liegen beide Geräte nebeneinander,...

....sind sie (neues iPad rechts) quasi nicht zu unterscheiden. Das liegt auch daran, dass sich an den Abmessungen (241 x 185 mm) nichts verändert hat.

Das neue Gerät (oben) ist nur minimal dicker (0,6 mm) und...

...verfügt über eine etwas größere Kameralinse.

Um die beeindruckende Auflösung (2.048 x 1.536 Px; 3.1 Millionen Bildpunkte) dieses Displays verstehen zu können, muss man es persönlich erlebt haben. Hier kommen selbst neueste FullHD-Fernseher bei der Darstellungsqualität von Videos nicht mit.

Ebenso beeindruckend ist die Darstellung von Texten. So scharf dargestellte Schriftzeichen gab es bisher auf keinem Computerbildschirm. Und das bleibt...

...auch so, wenn man den Text ganz heranzoomt.

Die virtuelle Tastatur kennen wir bereits von der zweiten Generation. Auf Wunsch ist sie...

...teilbar. Dann kann das iPad mit zwei Händen gehalten und mit den Daumen bedient werden.

Die neue Diktierfunktion ist sehr praktisch.

Die Funktion muss zuerst aktiviert werden. Dies geschieht im Menü Einstellungen – Allgemein – Tastatur.

Dann erscheint die Zusatztaste links neben der Leertaste. Wenn man auf sie drückt,...

...kann man dem iPad Sätze oder Wörter diktieren und es wandelt sie in Schrift um.

Der stärkere Akku macht sich ebenfalls bezahlt. Trotz der gesteigerten Performance ist nach wie vor eine Laufzeit von rund 10 Stunden problemlos möglich (wie beim iPad 2). Die Batterieanzeige geht selbst unter Volllast nur in Minischritten zurück.

Der neue Vierkern-Grafik-Chip arbeitet deutlich schneller. Das macht sich vor allem...

...beim Abspielen von FullHD-Vidoes bemerkbar.

Aufwendige Spiele laufen ebenfalls flüssig. Klassiker wie Angry Birds machen jedoch genauso viel Spaß.

Der Kartenfunktion kommt die verbesserte Auflösung ebenfalls zugute. Genau wie diversen Apps...

...von Zeitungen und Co.



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