Radikalkur für den Facebook Messenger

"Zurück zu den Wurzeln"

Radikalkur für den Facebook Messenger

Soziales Netzwerk gesteht ein, dass der Dienst mittlerweile viel zu überladen ist.

Mit 1,3 Milliarden Nutzer zählt der  Facebook Messenger  zwar zu den beliebtesten Diensten seiner Art, viele User sind mit der Chat-App aber mittlerweile alles andere als zufrieden. Hauptkritikpunkte sind dabei die schlechte Übersicht und der zu große Funktionsumfang.

Neue Features kopiert und integriert

Grund dafür ist, dass  Facebook  den Messenger in den letzten Jahren mit allen Funktionen ausgerüstet hat, die auch irgendein Konkurrenzdienst eingeführt hat. So wurden u.a. Video- und Foto-Filter, Stories mit Ablaufdatum, Statusmeldungen, etc. kopiert und in den Messenger integriert. Das führte aber auch dazu, dass die App mittlerweile völlig überladen ist und viele Nutzer regelrecht überfordert.

>>>Nachlesen:  Facebook erzürnt Messenger-User

Messenger-Chef spricht Klartext

Das hat nun auch Facebook eingesehen. David Marcus, der für die Entwicklung des Facebook Messengers zuständig ist, hat nun in einem Blog-Eintrag folgende Aussage verlautbart: „While we raced to build these new features, the app became too cluttered. Expect to see us invest in massively simplifying and streamlining Messenger this year.“ Er gesteht also ein, dass der Messenger aufgrund der neuen Funktionen zu unübersichtlich wurde. Gleichzeitig verspricht er, dass die App in diesem Jahr deutlich vereinfacht und optimiert werde.

"Zurück zu den Wurzeln"

Der Facebook Messenger bekommt also eine Art Radikalkur. Viele Nutzer werden sich auf die Verschlankung mit Sicherheit freuen. Künftig dürfte also wieder die ursprüngliche Kernfunktion – das Verschicken und Empfangen von Nachrichten – im Mittelpunkt stehen. Der Dienst kehrt also (endlich) zurück zu seinen Wurzeln.

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