Sohn verprasste Erspartes der Mutter bei Fortnite

Geschockte Frau fiel fast in Ohnmacht

Sohn verprasste Erspartes der Mutter bei Fortnite

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Binnen zwei Wochen war Ersparnis futsch - Geschockte Frau fiel fast in Ohnmacht.

Dass die Liebe ihres Sohnes zu  Fortnite  derartige Ausmaße annehmen würde, hat sich eine Mutter in den USA wohl nicht gedacht. Doch bei der Kontrolle ihres Bankkontos gingen bei ihr die Lichter an. Denn ihr minderjähriger Sohn hat fast ihre gesamten Ersparnisse bei dem Game verprasst.

Sohn gab 20.000 Dollar aus

Wie die Frau auf Reddit schreibt, hat ihr Sohn über ihre Kreditkarte rund 20.000 Dollar (rund 17.500 Euro) für Fortnite ausgegeben. Konkret wurde die Summe für Subscriptions und Spenden via Twitch ausgegeben. In gut zwei Wochen hätte sich somit der Lohn für viele Jahre des Sparens in Luft aufgelöst. In einem Interview mit der US-Gamingseite Dotesports sagte die Frau, dass sie bei der Betrachtung des Kontoauszuges fast in Ohnmacht gefallen wäre. Danach habe sie zu weinen begonnen. Die Mutter kann nach wie vor nicht glauben, dass ihr Sohn das Ersparte tatsächlich „verzockt“ hat.

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Spenden an Top-Stars

Besonders bitter dürfte für die Frau sein, dass der Großteil der Spenden an extrem erfolgreiche Fortnite-Streamer ging, die das Geld eigentlich gar nicht brauchen würden. So spendete ihr Sohn unter anderem 3.500 Dollar an „Tfue“. Der sei die Nummer 1 der Fortnite-Gamer auf Twitch und verdiene sich damit ohnehin eine goldene Nase, so die Frau.

Bank kann Geld nicht zurückfordern

Für derartige Ausgaben hat die Mutter ihrem Sohn die Kreditkarte freilich nicht überlassen. Sie war für das Essen in der Schule gedacht. Doch der Jugendliche überwies sich hohe Summen auf sein eigenes Konto. Das Geld gab er dann für Fortnite aus. Die Mutter hat natürlich ihre Bank kontaktiert. Doch bei dieser hieß es, dass sie ihren Sohn verklagen müsste, um Geld zurückfordern zu können. Die Kreditkarte ist der Junge jedenfalls los und sein Konto wurde ebenfalls gesperrt.

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Hoffen auf ein Wunder

Nun hofft die Mutter noch auf ein Wunder. Sie setzte sich nämlich mit Twitch, dessen Mutter-Konzern Amazon und den von ihrem Sohn "gesponserten" Fortnite-Gamern in Verbindung. Bisher blieben ihre Anfragen jedoch unbeantwortet. Dennoch hofft die Frau, dass ihr die „reichen“ Gamer die Spenden ihres Sohnes zurücküberweisen.

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