Überblick über gängige Spionage-Techniken

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Überblick über gängige Spionage-Techniken

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Bildschirmabstrahlung, Laserattacken auf Fenster und Gebäudeschwingungen.

In der US-Spionageaffäre geht es nicht nur um Datennetze. Auch Berichte über Lauschangriffe des Geheimdiensts NSA auf Botschaften und Einrichtungen der EU sorgen seit Tagen für Aufruhr. Agenten steht für derartige Missionen ein ganzes Arsenal von Möglichkeiten zur Verfügung - darunter solche, die mit dem klassischen "Hacken" von Computernetzwerken nichts zu tun haben. In den folgenden Absätzen finden Sie einen Überblick:

Die Erfassung elektromagnetischer Geräteabstrahlung:
Computer und Bildschirme strahlen elektromagnetische Wellen ab, aus denen sich mit geeigneter Technik selbst aus einer Entfernung von dutzenden Metern und durch Wände hindurch Informationen gewinnen lassen. Diese "kompromittierende Abstrahlung", mit der sich unter anderem die Darstellung geheimer Dokumente auf einem Bildschirm rekonstruieren lässt, ist Experten schon seit Jahrzehnten unter dem Schlagwort "Tempest" bekannt.

Bei modernen LCD-Flachbildschirmen mit DVI- oder HDMI-Schnittstellen ist das Problem nach Angaben des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) teils sogar noch akuter als bei alten Röhrengeräten. Selbst die Bauteile im Inneren eines Notebooks sondern demnach verräterische Strahlung ab und dienen so als Einfallstor für Spionage. Auch metallische Kabel und Leitungen leiten diese Wellen dem BSI zufolge wie Antennen weiter - und strahlen sie sogar klarer und weiter ab als die Endgeräte selbst.

Computer lassen sich zwar generell gegen die unerwünschte Abstrahlung abschirmen, bei der Nutzung für geheime Behördenunterlagen gelten gewisse Schutzstandards. Die Sicherung von kompletten Gebäuden aber ist sehr teuer und aufwendig. Die NSA-Zentrale in Ford Meade in den USA etwa verfügt nach Angaben von Experten unter ihrer schwarzen, spiegelnden Außenhaut über eine zweite kupferne Schutzhülle, die elektromagnetische Strahlung stoppt.

>>>Nachlesen: So googeln Geheimagenten

Das Abhören von Gebäuden mittels Materialschwingungen:
Gespräche in einem Gebäude lassen sich auf sehr verschiedene Weise belauschen. Immer noch im Einsatz ist dabei die klassische Wanze, die sich heimlich in Rauchmeldern oder in Blumentöpfen platzieren lässt. Es gibt allerdings auch ganz andere Möglichkeiten: Sie basieren darauf, dass sich Schall nicht nur durch die Luft fortsetzt, sondern auch Oberflächen zum Schwingen bringt.

Mit Körperschallmikrofonen lassen sich derartige Vibrationen etwa von einem Nachbarbüro aus über Rohre einer Heizungs- oder Klimaanlage abgreifen und aufzeichnen. Längst bekannt ist auch die Variante, die Schwingungen einer Fensterscheibe mit hochempfindlichen Laserstrahlen abzutasten und so ein Gespräch aus sicherer Entfernung zu belauschen.

Zur Abwehr solcher Angriffe kommen unter anderem Rauschgeneratoren zum Einsatz, die Schallwellen in Räumen überlagern. Gegen das Abtasten per Laser helfen Resonanzmodulatoren, die Glas in Schwingungen versetzen. Der US-Geheimdienstexperte James Bamford berichtete einst, dass das Fenster im Büro des NSA-Chefs aus mehreren Glasschichten besteht. In dem Zwischenraum werde dann Musik abgespielt, um Laser zu irritieren.

Zugriff auf sensible Informationen über Telefonanlagen oder Faxgeräte:
In jedem Büro stehen Faxgeräte, Drucker und Telefonanlagen, die sich ebenfalls für Spionagezwecke nutzen lassen. Viele Faxgeräte und Drucker legen Dokumente ohnehin in internen Puffer-Speichern ab, wo sie als "Restinformationen" eine gewisse Zeit abgegriffen werden können. Agenten, die sich etwa als Mitarbeiter von Wartungsfirmen für die häufig nur gemieteten Geräten tarnen, könnten sie ohne weitere technische Mittel rekonstruieren.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Abhörtechnik direkt in die Endgeräte einzubauen oder deren Software für externe Zugriffe zu modifizieren. Telefonanlagen oder Handys können so auch zum Abhören von Räumen genutzt werden. Durch Fernwartungs-Optionen in modernen Telekommunikations-Anlagen ist ein Anzapfen möglich, ohne ein Gebäude zu betreten. So berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", dass der mutmaßliche Lauschangriff der NSA auf die EU in Brüssel aufgefallen sei, weil verdächtige Anrufe am Anschluss für die Telefon-Fernwartung eingingen.


Fotos von den CES 2013-Gadgets

Dieser Besucher trägt eine vollfunktionsfähigen, kabellosen Computer inklusive Mini-Monitor am Kopf.

Mit der passenden App und dem Hightech-Tüschloss kann man seine Eingangstür via Smarphone auf- und zusperren.

Hier wird eine Zahnbürste promoted, die Lady Gaga Songs singt. Doch keine Angst - es....

...gibt auch welche die Songs von Justin Bieber oder anderen Künstlern bzw. Bands spielen.

Die Abnehmgabel Hapifork zeichnet das Essverhalten des Nutzers auf. Isst man zu schnell,...

...fängt sie zum Vibrieren an. Es scheint dennoch zu schmecken.

Diese Kopfhörer sollen wohl auch Tote wieder zum Leben erwecken.

Roboter, die übers Smartphone oder Tablet gesteuert werden, liegen nach wie vor voll im Trend. Das hat auch...

...Lego erkannt, und bringt im Herbst erstmals Bausätze mit iPhone-Anbindung auf den Markt.

Dieser Mini-Heli wird ebenfalls über das Smartphone gesteuert.

Mit diesem kleinen Wunderding, kann man seine Pflanzen aus der Ferne gießen. Die passende App macht´s möglich. Sie schlägt auch Alarm.

Roboter-Staubsauger waren gestern. Hier kommt der automatische Fensterputzer für Privatanwender.

Große Smartphones sind zwar in, mit dem 6,1-Zoll großen Ascend Mate hat Huawei aber wohl übers Ziel hinaus geschossen.

Gleiches gilt für das 20-Zoll-Tablet von Panasonic und dem...

...27-Zoll-Tablet von Lenovo.

Diese G-Shock von Casio verbindet sich via Bluetooth mit dem iPhone.

Mit dieser Schützhülle wird das geliebte Apple-Handy zum echten Hingucker.

Diese kleine Box kommt bereits im Sommer in den Handel. Mit ihr kann man über das Smartphone oder Tablet alle Lichter im Haus oder der Wohnung ein- und ausschalten.

Ein kleines Notstromaggregat, dass seine Energie über Solarzellen bezieht, kann durchaus nützlich sein.

Diese Armmanschette kann sich auf bis zu 60 Grad erhitzen, oder sich auf rund 3 Grad abkühlen. So sollen Verletzungen schneller geheilt werden können.

Schön langsam nehmen biegsame Displays Formen an. Bis zur großangelegten Markteinführung wird es aber noch etwas dauern.

Riesige Fernseher sind ja schön und gut. Aber wo soll man sie aufstellen und wie in die eigenen vier Wände bringen? Bei Display-Diagonalen von über 2 Metern werden diese Fragen schlagend.

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