Mega-Show: Gamer-Finale ein voller Erfolg

A1 eSports League

Mega-Show: Gamer-Finale ein voller Erfolg

Die Fall Finals der A1 eSports League Austria wurden allen Erwartungen gerecht.

Das dritte Jahr der A1 eSports League wurde mit den großen Fall Finals abgeschlossen. Die Endspiele der größten Gamer-Liga des Landes waren an Spannung kaum zu überbieten. Auch wenn wegen der Corona-Pandemie, wie schon im Frühling erneut keine Fans im Gasometer mitfiebern konnten wurde ein großartiges Event auf die Beine gestellt.

© A1/APA

Auch die Spieler selbst konnten nicht vor Ort sein, das tat der Spannung aber keinen Abbruch. In den fünf Bewerben League of Legends, Fortnite, Rocket League, Clash Royale und Brawl Stars wurde an die Sieger insgesamt ein Preisgeld in Höhe von über 18.000 Euro ausbezahlt.

Fesselnde 12-Stunden-Show mit Mini-Crew

Patricia Kaiser, Stefan Bohar und Rafael „Veni“ Eisler führten im recht leeren Gasometer in Wien-Simmering durch das Programm. Ihnen zur Seite standen Regie, Kamera, Ton und nur wenige Caster, die die Spiele kommentierten. Um die Gesundheit aller Beteiligten zu garantieren, wurde ein umfassendes Covid-19-Präventionskonzept erarbeitet. 

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Doch das Resultat war mehr als nur sehenswert: Die Show lief in einem 12-Stunden-TV-Marathon auf A1-Now und der Streamingplattform Twitch. Die Herbstmeister wurden in fünf Bewerben gesucht und gefunden. In Brawl Stars ließen die Spieler von BroSports ihrem Finalgegner No OGs keine Chance. Sie holten sich in dem Spiel für Handy und Tablet das Preisgeld von 1.200 Euro ab. Bei Clash Royale wurden zunächst zwei Halbfinali ausgespielt. Im Finale setzte sich Wolfstochter gegen ReicherT mit 3:1 durch. Er ist damit nicht nur der erste Doppel-Champion von Clash Royale in der A1 eSports League Austria, sondern er kassierte mit 8.800 Euro auch das bisher meiste Preisgeld insgesamt.

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Bei Fortnite, einem Battle-Royale-Spiel, versuchten 100 Spieler in vier Runden am längsten zu überleben. Dabei musste die zweite Runde wiederholt werden und auf ein anderes System umgestellt werden, da der Code offenbar geleaked wurde. Es nahmen dadurch Spieler teil, die gar nicht für das Finale qualifiziert waren, während qualifizierte Gamer keinen Platz im fliegenden Bus fanden. In einem spannenden Finish krönte sich schließlich Tempify zum Champion. Bei Rocket League, einem Autoball-Spiel, gewann Game Up mit 3:0 gegen Austrian Force.
 
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Bei League of Legends, dem Höhepunkt des Tages, setzte sich wie schon bei den Spring Falls 2020 ad hoc Gaming Gentleman's Club durch. Dabei verwandelte das Team gegen TT willhaben einen Rückstand noch zum Sieg und sicherte sich das Preisgeld von 2.000 Euro. 

Das Interesse an dem Zocker-Spektakel wächst weiterhin, der Trendsport zieht immer mehr Menschen an. Auch deshalb hoffen die Veranstalter ab nächstem Jahr die Endspiele wieder vor Fans austragen zu können.