Superheldenfilm mit Austro-Beteiligung räumt ab

SAG-Awards

Superheldenfilm mit Austro-Beteiligung räumt ab

Vor der Oscar-Verleihung hat der Superheldenfilm "Black Panther" einen wichtigen Erfolg eingefahren: Bei den Filmpreisen der US-Schauspielergewerkschaft Screen Actors Guild (SAG) gewann der Marvel-Blockbuster am Sonntagabend den Hauptpreis für das beste Schauspielensemble.

Starke Konkurrenz

"Black Panther" setzte sich damit gegen die Musikromanze "A Star Is Born" mit Lady Gaga und Bradley Cooper, den Queen-Film "Bohemian Rhapsody", "BlacKkKlansman" von Spike Lee und die Romantikkomödie "Crazy Rich Asians" durch.
 
Video zum Thema Erster Trailer zu "Black Panther"
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Darsteller-Preise

Als beste Hauptdarstellerin wurde Glenn Close für ihre Rolle in "Die Frau des Nobelpreisträgers" ausgezeichnet. Die bereits im Jänner bei den Golden Globes geehrte 71-Jährige untermauerte damit ihren Favoritenstatus für die Oscars. Für seine Darstellung von Queen-Sänger Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody" wurde Rami Malek als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Auch Malek hatte bereits bei den Golden Globes gewonnen.

Nebendarsteller

Emily Blunt ("A Quiet Place") und Mahershala Ali ("Green Book - Eine besondere Freundschaft") gewannen die Preise als beste Nebendarsteller. Die SAG-Awards gelten als wichtiger Gradmesser vor der Oscar-Verleihung am 24. Februar in Hollywood, denn die US-Schauspielergewerkschaft stellt zahlreiche Mitglieder der Oscar-Akademie.

Austro-Design

„Black Panther“ ist für sieben Oscars nominiert, unter anderem in der Kategorie „Bestes Kostümdesign“. Die dafür nominierte Kostüm Designerin Ruth Carter kreierte zusammen mit Österreicherin Julia Körner die 3D gedruckte Krone und den Umhang der Hauptdarstellerin Angela Bassett. Carter beauftragte Julia Körner, den Umhang und die Krone für die Hauptdarstellerin zu realisieren. Die Aufgabenstellung: Eine Symbiose zwischen afrikanischer Ästhetik und modernster Technologie zu schaffen. „Am Anfang hatte ich keine Idee, für welchen Film meine Designs waren. Alles war streng geheim. Ich wusste nur den Codenamen 'Motherland'. Erst als ich meine Kreationen auf der großen Leinwand sah und die Verkaufszahlen bekannt wurden, begann ich die unglaubliche Tragweite von Black Panther zu realisieren.” (Julia Körner)

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