"Iron Sky"

Weltraum-Nazis greifen die Erde an

73 Jahren nach dem 2. Weltkrieg starten Nazis vom Mond die Invasion der Erde.

Gelungene Parodie oder doch nur ein geschmackloser Streifen? Der Kinofilm Iron Sky (dt. „Eiserner Himmel“, Start am 5. April) spaltet die Meinungen, wie kein anderer. Schon alleine der Trailer erregte die Gemüter: Die Bandbreite der Kommentare auf YouTube reicht von „genial“ bis „widerwärtig“ und "verabscheuenswürdig".

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Handlung
Ende des Zweiten Weltkriegs fliehen die unterlegenen Nazis von ihrer Geheimbasis in der Antarktis zur „dunklen Seite des Mondes“ um dort zu alter Stärke zurückzufinden und sich 73 Jahre später - im Jahre 2018 - an der Menschheit zu rächen.  Als der schwarze US-Astronaut James Washington (Christopher Kirby) durch Zufall in Nähe der Nazi-Mondbasis landet, wird er gefangengenommen und von der idealistischen SS-Offizierin und Lehrerin Renate Richter (Julia Dietze) verhört. Führer Wolfgang Kortzfleisch (Udo Kier) entscheidet, dass der Stützpunkt nicht länger geheim bleiben wird und beginn die Invasion der Erde – mit Weltraum-Zeppelins und Fliegenden Untertassen.

Die finnisch-deutsche Produktion, die sich selbst dem Genre der Schwarzen Science Fiction zuschreibt, ist gespickt mit Anspielungen und bösen Witzen über das Dritte Reich und die USA. In die Handlung wurden Gerüchte und Halbwahrheiten über das Waffenarsenal Nazideutschlands (Reichsflugschreibe, Geheimbasis Neuschwabenland usw.) eingewoben und Regisseur Timo Vuorensola lässt in den USA eine Präsidentin regieren, die der rechten Republikanerin Sarah Palin verdächtig ähnlich sieht.

Für Kontroversen sorgte auch die Filmpremiere von „Iron Sky“ – ausgerechnet auf der Berlinale 2012 wurde der Nazi-Streifen uraufgeführt.