Krieg um die Wiener Staatsoper

Welser-Möst schießt gegen Meyer

Krieg um die Wiener Staatsoper

Bereits 2014 schied der damalige Generalmusik-Direktor der Wiener Staatsoper Franz Welser-Möst wegen „Auffassungsunterschieden in künstlerischen Belangen“ mit Opern-Boss Dominique Meyer aus seinem Job aus. Eine Verschwiegenheitsklausel erlaubte es Welser-Möst bis jetzt nicht, sich zu seinem Ausscheiden zu äußern.

Am Wochenende übte der Dirigent erstmals öffentlich Kritik an Meyer. „Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren“, so Welser-Möst. „Für mich war es ein Problem, dass er viele junge, hübsche Sängerinnen engagiert hat, die einfach mit wenig oder gar keiner Erfahrung plötzlich Ensemblemitglied in der Wiener Staatsoper waren. Das ist ja keine Ausbildungsstätte, sondern ein Riesenbetrieb mit rund 50 verschiedenen Opern pro Jahr“, macht der Maestro seinem Ärger in den OÖ Nachrichten weiter Luft.

Konter. Der ehemalige Opern-Direktor Dominique Meyer will „die Schmutzwäsche nicht öffentlich waschen“. „Wiewohl ich mich schon frage, warum der international erfolgreiche Dirigent das nötig hat und was er mit den nachweislich falschen Aussagen bezweckt“, ärgert sich Meyer.

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