Österreicher gewinnt bei Leipziger Buchmesse

Clemens J. Setz

Österreicher gewinnt bei Leipziger Buchmesse

Clemens J. Setzwurde in Leipzig mit einem Preis ausgezeichnet.

Der Österreicher Clemens J. Setz wurde am Donnerstag für seinen Erzählband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet worden.

Setz bedankte sich "vor Aufregung zitternd" für die "unerwartete Ehre". Auf der Shortlist für den mit 15.000 Euro dotierten Preis standen auch sein österreichischer Kollege Arno Geiger ("Der alte König in seinem Exil"), die Deutschen Wolfgang Herrndorf ("Tschick") und Anna Katharina Fröhlich ("Kream Korner") sowie der Schweizer Peter Stamm ("Seerücken"). Im Vorjahr ging der Preis an Georg Klein für seinen "Roman unserer Kindheit".

In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewann Henning Ritter mit "Notizhefte" (Berlin Verlag). In der Kategorie Übersetzung ging der Preis an Barbara Conrad für ihre Tolstoi-Neuübersetzung "Krieg und Frieden" (Hanser Verlag). Insgesamt hatten 131 Verlage 480 Titel für die Kategorien Belletristik und Sachbuch/Essayistik sowie Übersetzungen eingereicht.