Sex-Drama

Der Priester und der Callboy: Drama auf der Bühne

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© Bug Theatre/ Oe24

Die Sexaffäre um den konservativen US-Priester Ted Haggard wird jetzt in Denver zum Bühnenstück. In der Hauptrolle: Der Callboy selbst.

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Manchmal dreht sich im Leben einfach alles um: US-Fernsehprediger und Mitglied der Evangelikalen, Ted Haggard, jahrelanger und verehrter Kult-Star unter gläubigen Christen, predigte vor allem eines: Hass gegen Homosexuelle. Beinahe okkultartig forcierte er von seinen Anhängern zudem strenge Religions- und Prinzipientreue sowie die straffe Umsetzung der 10 Gebote.

Bush-Anhänger
Insgesamt gibt es in den USA bis zu 30 Millionen Anhänger, die als ungemein wortgläubig gelten. Studien haben ergeben, dass diese große Fans von US-Präsident George Bush wären. Haggard gründete auch die "New Life Church", eine Subform der Evangelikalen, die die konservativen Thesen nocheinmal erneut verstärkten.

Sex-Affäre mit Callboy flog auf
In totaler Divergenz zu seinen Äußerungen, wonach Homosexuelle als "unrein" gelten und deren Sexualität als "abartig" und von Gott nicht geduldet wäre, trieb es aber der Priester im Untergrund allerdings recht "bunt": Regelmäßige Sexualkontakte zu Callboys, Drogenexzesse mit jungen Burschen und wilde Leidenschaft: All dies kam Ende 2006 ans Tageslicht, als der Callboy Mike Jones die Affäre platzen ließ. Eine Welle der Entrüstung überrollte den einstigen Publikumsliebling Haggard, verzweifelte und entsetzte Gläubige traten in Massen aus den Evangelikalen und aus der "New Life Church" aus.

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(c) Bug Theatre, Denver

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