Chris Lohner: So erlebte sie die Corona-Erkrankung

"Das Ganze war so grauslich"

Chris Lohner: So erlebte sie die Corona-Erkrankung

Mit schwacher Stimme und merklich wenig Luft erzählt sie in einem Facebook-Video von ihrer Corona-Erkrankung.

Vor wenigen Tagen machte die Moderatorin und ÖBB-Stimme ihre Corona-Erkrankung öffentlich. Jetzt meldete sie sich in einem Facebook-Video zu Wort. Es falle ihr nicht leicht, eine Rede zu halten, so Lohner, die sichtlich geschwächt wirkt und merklich wenig Luft hat. "Ich habe drei schreckliche Wochen hinter mir", erzählt sie. Zuerst habe sie gedacht, sie habe eine Lungenentzündung. Erst nach einem PCR-Test sei ihr klar geworden, dass es Corona ist. "Ich hatte natürlich überhaupt keine Ahnung im Umgang mit der Krankheit - ich bin ja keine Medizinerin", so Lohner.

Lohner: "Das Ganze war so grauslich"

"Das Ganze war so grauslich, wie ich es noch nicht erlebt habe", beschreibt sie den Krankheits-Verlauf. Sie habe nichts essen können - vor allem hätte es sie gegraust, erzählt Lohner. Eine Osterpinze sei das Einzige, was sie seit Wochen essen könne. Sie habe für sich gelernt: "Ich werde nichts mehr ohne Gummihandschuhe angreifen." Jetzt warte sie auf die Impfung. Lohner bedankte sich bei Freunden und Ärzten. "Freunde sind das Wichtigste im Leben, lustig sein kann man mit allen", sagt die Moderatorin und fügt hinzu: "...aber: Wenn es einem so scheiße geht, dann zeigt es sich wirklich, wer einem zur Seite steht und einem zuhört."