Video zum Thema ESC: Tamta – "Replay"
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Sängerin Tamta

Latex-Show versext den Song Contest

Die erste Runde des 64. Eurovision Song Contests ist geschlagen, und die ersten zehn Finalteilnehmer abseits der "Big Five" und des Gastgebers Israel stehen fest: Beim 1. Halbfinale setzten sich im Expo Center von Tel Aviv großteils die prognostizierten Favoriten sowie ein Überraschungskandidat für einen Aufstieg ins Finale am Samstag durch. Österreich muss hingegen noch bis Donnerstag zittern.

Zypern © APA/AFP/JACK GUEZ

Zypern im Latex-Look

Auch wenn sie nicht wie am Spieß schrie, obgleich sie auf einer Stange steckte, gelang Australiens Kate Miller-Heidke mit ihrem opernhaften "Zero Gravity" das Abheben in Richtung Finale ebenso wie der serbischen Schmachtpowerballadenkönigin Nevena Bozovic und ihrem im Sternenwirbel dargebotenen "Kruna". Der Zypern-Kanone Tamta, optisch an eine noch jünger operierte Madonna erinnernd, gelang mit ihrer Beathymne "Replay" im Stile des Vorjahres-Zweitplatzierten "Fuego" ebenso der Aufstieg wie Estlands aus Schweden stammendem Ex-Eishockeyspieler Victor Crone, der mit "Storm" weiterschmachten darf.
 

Überraschung

Eine kleinere Überraschung war der Finaleinzug für die Weißrussin Zena mit ihrer neonfarbenen Nummer "Like It" - einer Titelaussage, der offensichtlich genügend Song-Contest-Zuschauer zustimmten. Die wirkliche große Sensation war angesichts der stimmlichen "Leistung" jedoch das Endrundenticket für San Marinos Serhat. Der 54-jährige Bewerbssenior, der 2016 für San Marino noch im Halbfinale gescheitert war, wurde diesesmal mit der harmlosesten Titelzeile 2019, "Say Na Na Na", weitergewählt.

Endrunde

Spannend für Österreich wird es nun am Donnerstag, wenn Paenda mit ihrer Ballade "Limits" im 2. Semifinale um den Einzug in die Endrunde kämpfen muss. Die findet dann am Samstag (18. Mai) im Expo Center von Tel Aviv statt. Dann werden neben den 20 aus den Halbfinalen aufgestiegenen Ländern auch die "Big Five" genannten größten Beitragszahler des Bewerbs ihren Einsatz haben: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. Und auch der heurige Gastgeber Israel ist erst in der Endrunde mit dabei. Alle 26 Nationen müssen sich dann vor den wieder erwarteten rund 120 Millionen Fernsehzuschauern beweisen, um die europäische Sangeskrone zu ergattern.
 

QUALIFIZIERT für das Finale am 18. Mai sind:

Australien Kate Miller-Heidke "Zero Gravity"
Estland Victor Crone "Storm"
Griechenland Katerine Duska "Better Love"
Island Hatari "Hatrid mun sigra"
San Marino Serhat "Say Na Na Na"
Serbien Nevena Bozovic "Kruna"
Slowenien Zala Kralj & Gasper Santl "Sebi"
Tschechien Lake Malawi  "Friend Of A Friend"
Weißrussland Zena  "Like It"
Zypern Tamta "Replay"
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