Mirjam zum Dancing-Stars-Aus: ''Keine Show der Welt ist das wert''

Weichselbraun erklärt Entscheidung

Mirjam zum Dancing-Stars-Aus: ''Keine Show der Welt ist das wert''

Chaos bei „Dancing Stars“. Mirjam sagt für ORF-Comeback ab. Auch die Jury wackelt.

Sie hat bis zum Schluss gehofft, gezittert und von London aus mit dem ORF verhandelt. Doch jetzt ist es bittere Realität. Mirjam Weichselbraun (38) ist bei Re-Start von Dancing Stars (25. September) nicht mehr dabei. „Es wäre aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen wohl nötig, die gesamte Zeit über, also fast drei Monate, durchgehend in Wien zu sein. Dies ist mir in meiner Rolle als Mama einfach nicht möglich“, erklärt sie ihre Absage in ­einem emotionellen Instagram-Posting.

Pendeln. Die letzten Jahre pendelte Mirjam wöchentlich zwischen dem ORF- Ballroom und dem Londoner Stadtteil Islington, wo sie mit Ehemann Ben Mawson und den beiden Töchter Lola (1) und und Maja (6) lebt, hin und her: „Das hat super geklappt.“ Doch nun machen ihr die strengen Quarantäne-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung. „Ich würde diese Show auf Kosten des Wohlergehens meiner Kinder moderieren, und eines ist für mich klar: Keine Show der Welt ist das wert.“

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Liebe Dancing Stars Fans, Ich hätte die Fortsetzung unserer aktuellen Dancing Stars Staffel gerne moderiert, aber leider muss ich Euch sagen, dass ich diesmal nicht dabei sein werde. Ich bin zweifache Mama. Lola ist jetzt ein Jahr alt und meine große Tochter Maja geht in die Schule. Wie so viele Kinder, musste sie bereits die letzten Wochen des vergangenen Schuljahres zu Hause lernen. Das war für Eltern, aber vor allem auch für Kinder nicht einfach. Im September geht die Schule-erstmal-wie geplant wieder los. Das wäre kein Problem, wenn ich, so wie in all den Jahren zuvor, für Dancing Stars wöchentlich nach Wien und wieder zurückreisen würde. So haben wir das bisher gemacht und das hat super geklappt. Nun wäre es aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen wohl nötig, die gesamte Zeit über, also fast 3 Monate, durchgehend in Wien zu sein. Dies ist mir in meiner Rolle als Mama einfach nicht möglich. Trotzdem verstehe ich natürlich, dass der ORF diese Show so sicher wie möglich produzieren möchte. Meine Tochter für die Zeit der Show aus der Schule zu nehmen, wäre für sie nicht gut. Auch so lange von ihr getrennt zu sein, kommt nicht in Frage. Ich würde diese Show also auf Kosten des Wohlergehens meiner Kinder moderieren, und eines ist für mich klar: Keine Show der Welt ist das wert. Für dieses Verständnis, das auch der ORF zeigt, möchte ich mich herzlich bedanken. Ich tausche mit dieser Entscheidung nicht meinen Job gegen Mama-sein, beides ging immer Hand in Hand und viele Mütter meistern diese Aufgabe super, aber dafür müssen auch die Voraussetzungen stimmen und dieses Mal ist das eben leider nicht der Fall. Ich wünsche allen Beteiligten der Show und allen Dancing Stars Fans eine tolle Zeit. Unterhaltung ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je und Dancing Stars ist Unterhaltung in ihrer besten Form. Ich freue mich auf die kommenden Projekte und darauf, diesmal auch einem Lieblingspaar ganz offiziell die Daumen zu drücken. ❤️❤️❤️#dancingstars #orf #lovemyjob#familyfirst

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Neue Jury? Der ORF bedauert den Ausstieg („Natürlich geht die Familie vor, und wir haben absolutes Verständnis für ihre ­Situation“) und sucht bereits nach einem neuen Moderations-Partner für Klaus Eberhartinger. Im Gespräch sind u. a. Andi Knoll und Alice Tumler. Auch die Jury könnte neu besetzt werden. Laut Insidern steigt ein ­Juror wegen Corona-Maßnahmen aus.