"Wir sind Kaiser - Weine nicht, Marcel"

TV-Duell

Quotenabsturz für den Kaiser

Silbereisen klar vor Robert Heinrich I.: "Wir sind Kaiser" – nur 398.000 Zuschauer.

Niederlage für Seine Majestät Robert Heinrich I. (Robert Palfrader) im samstäglichen Quoten-Duell gegen Volksmusik-Liebling Florian Silbereisen. Die kaiserliche Sonderaudienz Wir sind Kaiser – Weine nicht, Marcel! erreichte in ORF eins (20.15 Uhr) nur 398.000 Zuschauer (18 Prozent Marktanteil). Das Sommerfest der Abenteuer , parallel in ORF 2 angesetzt, lockte 406.000 Zuschauer (19 Prozent Marktanteil) vor den TV-Schirm. Klarer Sieg für den deutschen Volksmusik-Barden im Show- und Quoten-Duell mit dem österreichischen TV-Kaiser.

Eingeengt
Kaiser Robert Heinrich, einst Quotengarant, tut sich mit seinen monothematischen Sendungen schwer, dauerhaft beim Publikum zu punkten. Die früheren, wöchentlichen Audienzen mit nur drei Gästen pro Folge wirkten dynamischer. Zudem schlagen die Sonder-Audienzen mit vergleichsweise hohen Kosten zu Buche.

Fußball-Sieg
Das zeigte sich auch am Samstag, als der Kaiser auf die in vier Tagen beginnende Fußball-EURO einstimmen wollte. Die Idee, das „geliebte Volk“ mit einer Parade österreichischer Welt- und Europameister sowie Olympiasieger über die verpasste EURO-Qualifikation hinwegzutrösten, ging nicht auf. Mit ihrem 3:2-Sieg gegen EURO-Gastgeber Ukraine fuhren die österreichischen Team-Kicker dem Kaiser in die Parade.

Zuschauerverlust
Wir sind Kaiser leidet zunehmend an Zuschauer-Verlust. Im März sahen 559.000 (21 % MA) die Folge Wir sind Kaiser – Europas Rettung, bei der Sonderaudienz Wir sind Kaiser – Erntedank am Nationalfeiertag 2011 waren es sogar noch 775.000 (24 % MA).

Kaiser unter Druck
Das Show-Format muss sich – wie andere Formate auch – einem ORF-internen Bestandscheck stellen. Fortsetzung im Herbst offen.

Diashow: Wir sind Kaiser - Europas kaiserliche Rettung

Wir sind Kaiser - Europas kaiserliche Rettung

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