21. Februar 2019

Guten Morgen, liebe oe24-User,

+++ Kurz bei Trump: Seine 70 Minuten mit Donald

Um 13.45 Uhr (19.45 Uhr MEZ) fährt der schwarze Suburban mit dem dicken Panzerglas vor, bleibt vor dem überdachten Teil am Westflügel des Weißen Hauses stehen. Mehrere Secret-Service-Agenten begleiten Kurz. Sie machen ihm die Tür auf, während Donald Trump lächelnd auf ihn wartet. Der 32-jährige Kanzler und der 72-jährige Präsident begrüßen sich gut gelaunt, nehmen nach Kurz Eintrag ins Gästebuch vor dem Kaminplatz, wo Trump  Kurz freundlich vorstellt: „You are a very young leader, a young guy“. Trump lächelt Kurz fast väterlich-freundlich zu. Eine Fassade, die täuscht.
 
Im Vier-Augen-Gespräch mit Trump im Oval Office – 30 Minuten dauerte der Talk – schlägt er weit härtere Töne an. Er drohte mit Strafzöllen gegen die europäische Automobil-Industrie. Und warf Europa vor, dass die USA immer Weltpolizist spielen müssten. Und die EU die NATO „for free“ erhalten würde. Von Österreich wünschte er sich höhere Militärausgaben (dass Österreich nicht bei der NATO ist, dürfte dem US-Präsidenten nicht bekannt gewesen sein).
 
Dazwischen streute Trump aber auch Lob „für das wunderschöne Österreich“ ein. Im ÖSTERREICH-Gespräch erklärt Kurz nach seinem Meeting, dass Donald Trump in solchen politischen Gesprächen so auftritt, wie man ihn medial kennt. „In Fragen, die ihm wichtig sind, ist er sehr hart. Und anders als man es von klassisch-diplomatischen Kontakten kennt. Es war ein kontroversielles Gespräch.“

Ihr,

Niki Fellner

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