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Studie zeigt

Ärzte warnen: So gefährlich leben E-Scooter-Fahrer

Das sind die häufigsten Verletzungen bei E-Scooter-Unfällen.

Sie sind heftig umstritten: E-Scooter werden als Verkehrs-Revolution gelobt oder verhasst. Eines ist aber fix: Sie sind ein Verkaufs-Hit. Schon mehr als 30.000 der Stadt-Flitzer wurden erworben. Jetzt gibt es die erste große Studie zu den Rollern. 
 
US-Mediziner berichten im Fachblatt „Jama Surgery“ von den häufigsten Verletzungen mit E-Scootern. Demnach erleidet rund ein Drittel der Patienten ein Kopftrauma. Diese Zahl ist doppelt so hoch wie bei Fahrradunfällen. In 27% der Fälle kommt es zu Brüchen, gefolgt von Prellungen und Abschürfungen (23 Prozent) sowie Schnittwunden (14 Prozent).  Besonders alarmierend:
„Dabei gab es einen hohen Anteil an Menschen mit Kopfverletzungen, die sehr gefährlich sein können", heißt es in der Studie. 
 

Anstieg um 222 Prozent

Die Wissenschaftler haben auch einen großen Anstieg bei der zahl der Verletzungen ausgemacht. Diese siegen von 2014-2018 um 222 Prozent auf 39.000 Fälle alleine in den USA. Besonders betroffen sind – wenig überraschend – junge Menschen, die auch vorwiegend auf die E-Scooter zurückgreifen.  
 

Darum sind E-Scooter so gefährlich

Kritik an den E-Scootern übt auch die deutsche Stiftung Warentest. Die Experten halten das Fahren mit den meisten Geräten für gefährlich. „Sobald man über Kanten, Kopfsteinpflaster oder Huckel fährt, ist der Fahrspaß vorbei“, so das Urteil der Tester. Besonders gefährlich ist auch das Abbiegen, weil man meist nicht mit einer Hand fahren und somit auch kein Handzeichen geben kann. 
 
Kritik gibt es aus Sicht der Tester auch an den teilweise hohen Kosten und den Apps, die zu viele Daten sammeln würden.  Völlig überflüssig sei es, dass Smartphones einen Device Fingerprint an den Anbieter übermittelt. Entsprechend hart fällt deshalb auch das Urteil aus: „Bei allen vier Anbietern im Test entrichten Nutzerinnen und Nutzer also nicht nur einen hohen Preis für die Fahrten, Sie zahlen darüber hinaus auch noch mit ihren Daten."
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